Fandom

Final Fantasy Almanach

Bevelle

5.473Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

BevelleFFX.jpg

Die Stadt Bevelle aus der Luftansicht

Bevelle (St. Bevelle) ist der Hauptsitz der Yevon-Kirche und die größte Stadt in Spira, der Welt von Final Fantasy X und Final Fantasy X-2. Die Stadt ist vollständig auf dem Wasser gebaut und verfügt über hochentwickelte Abwehrsysteme sowie den Drachen Efrye, der im Luftraum der Stadt patroulliert. Der örtliche Tempel beherbergt die Asthra der Bestia Bahamut, zudem befindet sich Vegnagun im Untergrund der Stadt, wie in Final Fantasy X-2 offenbar wird. Die Geweihte Brücke stellt den Zugang zur Stadt durch den Wald von Macalania dar, kann von der Gruppe nach den Ereignissen in Final Fantasy X nicht mehr betreten werden. Bevelle ist Yunas Heimatstadt; erst, nachdem ihr Vater Sin besiegte, zog sie zusammen mit Kimahri nach Besaid.

Geschichte Bearbeiten

1000 Jahre vor Spielbeginn von Final Fantasy X befand sich Bevelle im Krieg mit Zanarkand, der Stadt der Media. Bevelle drohte seinen Opponenten mit Maschina zu überrennen und so sah Yevon, der Führer von Zanarkand, nur eine Möglichkeit für seine Stadt. Er erschuf Sin, ein riesiges Monster, um im Inneren von Sin einen Traum von Zanarkand zu beschwören. Im Zuge dessen zerstörte Sin die Stadt vollkommen, bevor die Armee aus Bevelle den Berg Gagazet überqueren konnte. Von dieser Kreatur verängstigt floh die ganze Armee zurück nach Bevelle, um sich dort zu verbarrikadieren. Yunalesca, die Tochter von Yevon, ging darauf im Namen ihres Vaters nach Bevelle, um ihnen zu unterbreiten, dass Sin die Stadt verschonen werde, wenn Bevelle die Lehren Yevons verbreiten würde. Aus Angst vor Sin beschlossen die Führenden Köpfe von Bevelle dem zuzustimmen und so wurde Bevelle der Hauptsitz der Yevonkirche.

ÖrtlichkeitenBearbeiten

Bevelle ist die größte Stadt Spiras, kann jedoch selbst nicht betreten werden. Die vollständig auf dem Wasser errichtete Stadt ist aufgrund historischer Ereignisse das Zentrum des Yevon-Ordens. Das imposanteste Gebäude ist der Palast von St. Bevelle, der sich über den Dächern der eigentlichen Stadt befindet.

Tempel von BevelleBearbeiten

Der Tempel ist über den Flur der Reinheit, einen Abschnitt des Palastes zu erreichen und verfügt anders als die Tempel in Besaid, Kilika, Djose und Macalania nicht über eine Halle, in der die Statuen der Hohen Media aufgestellt sind und Pilger ihre Gebete sprechen können. Auch die beiden Priesterstuben, die sich für gewöhnlich in einem Tempel befinden, fehlen. Zudem befinden sich im gesamtem Tempel Maschina, sodass dieser eigentlich einen Verstoß gegen die Leitsätze des Ordens darstellt. Innerhalb der Hallen der Prüfung bewegen sich die Media und ihre Leibgarde auf einer Plattform fort, die automatisch über schimmernde Pfade gleitet. In der Kammer der Asthra kann das Medium schließlich die Kraft erhalten, Bahamut zu beschwören.

In diesem Tempel befinden sich zwei Tempelschätze: Einerseits ein HP-Sphäroid und andererseits eine Ritterlanze. Anders als im offiziellen Lösungsbuch angegeben, handelt es sich bei dem HP-Sphäroiden um den Schatz, der für das Erlangen der optionalen Bestia Anima relevant ist und zudem nicht übersehen werden kann.

Kanal der BußeBearbeiten

Der Kanal der Buße ist ein Verlies unterhalb Bevelles, das sowohl aus einem Labyrinth als auch aus einer Wasserpassage besteht. Die Chance, aus diesem Kerker zu entkommen ist zwar nur sehr gering, aber vorhanden, sodass die Verbannung in den Kanal vom Orden als Ersatz für eine tatsächliche Hinrichtung genutzt wird. Laut Erzprimas Mika ist es aber bisher niemandem gelungen, den Kanal lebendig zu verlassen. Der geflutete Teil ist dabei vollkommen linear, zeichnet sich aber durch seine enorme Tiefe sowie die Länge der einzelnen Abschnitte aus. Zu Beginn des Kanals ist es an einer Truhe möglich, Items zu erwerben. Teile des Labyrinths sind zerstört und liegen teilweise in Trümmern, die Teleporter-Platten funktionieren jedoch noch. Der Ausgang des Kanals führt auf die Geweihte Brücke, von der aus man in den Macalania-Wald gelangt.

HandlungBearbeiten

Nach der Zerstörung des Heims und der Flucht, gelingt es der Gruppe, die entführte Yuna aufzuspüren, die sich in Bevelle befindet. Das Flugschiff nimmt daraufhin Kurs auf die Stadt, wird bei Erreichen des Luftraums jedoch vom Schutzdrachen Efrye angegriffen. Erst nachdem dieser gefallen ist, steuert Brüderchen das Luftschiff so nahe an den Palast, dass die Garde über zuvor gespannte Stahlseile auf die oberste Ebene des Palastes gelangen kann, wo gerade die Hochzeitszeremonie für Seymor und Yuna vollzogen werden soll. Die Gruppe kämpft sich ihren Weg durch die Yevon-Wachen bis zum oberen Teil der Treppe frei, wo sie jedoch schließlich von Wenh Kinoc und seinen Wachen gestellt. Während diese die Garde umzingeln, beginnt Yuna eine Besegnung, um den leiblosen Seymor ins Abyssum zu senden. Auf die Androhung des Erzprimas hin, er werde ihre Freunde erschießen lassen, wenn sie mit der Besegnung fortfahren würde, lässt sie jedoch ihren Stab fallen. Während im Hintergrund die Glocken erneut einsetzen, zwingt Seymor seiner Braut einen Kuss auf und gibt anschließend den Befehl, ihre Freunde zu töten. Um diese zu schützen weicht das Medium bis an den Rand der Plattform, die sich hoch über der Stadt Bevelle befindet, zurück und droht, zu springen, sollten ihre Freunde nicht freigelassen werden. Seymor nimmt sie jedoch nicht ernst und reagiert eher mit Gleichgültigkeit als mit der Freilassung der Garde, die dafür umso schockierter ist. Nach kurzem Zögern stürzt sie sich schließlich in die Tiefe, beschwört jedoch im Fallen Valfaris, auf deren Rücken sie zunächst entkommt. Während Yunas Sturz die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht, weist Rikku die Gruppe an, die Augen zu schließen und wirft eine Leuchtgranate, um ihnen ebenfalls die Flucht zu ermöglichen. Da sie Yuna wiederfinden wollen und vermuten, dass sie sich in der Kammer der Asthra aufhält, begeben sie sich in den Tempel, der zu Wakkas Entsetzen voller Maschina ist. Die Tür zur Kammer der Asthra öffnet sich jedoch nicht für sie, sodass Kimahri und Tidus sie gewaltsam aufstemmen und Tidus schließlich die Kammer betreten kann, in der Yuna im Gebet versunken auf dem Boden kniet. Die Asthra, in der Tidus den kleinen Jungen, der ihm in Zanarkand mehrfach begegnet ist, erkennt, erhört die Gebete des Mediums, erscheint und verschmilzt schließlich mit ihrem Körper, um ihr so die Kraft zu gewähren, Bahamut zu beschwören. Yuna bricht zusammen und wird von Tidus aus der Kammer getragen, vor der bereits Kinoc und eine Gruppe Wachen warten.

Yuna muss sich schließlich vor dem hohen Gericht, dessen Vorsitz der Primas Kerc Ronso innehat, für ihre Taten verantworten, da sie als Medium geschworen hatte, die Menschen Spiras zu beschützen und nun die Verantwortung für den Angriff auf Seymor trägt und sich zudem mit den Al Bhed verbündet hat. Yuna erklärt daraufhin zu ihrer Rechtfertigung, dass Seymor seinen eigenen Vater getötet hat und inzwischen selbst nicht mehr unter den Lebenden weilt sondern ein Leibloser ist, der von Erzprimas Mika besegnet werden muss. Dieser eröffnet den Anwesenden jedoch nicht nur, dass er von Jyskals Schicksal bereits wusste sondern auch, dass er selbst bereits verstorben ist, der Orden jedoch nicht auf seine Führungskraft verzichten kann. Schließlich wird das Urteil verkündet und die Gruppe in den Kanal der Buße verbannt. Auch wenn er ein Entkommen daraus eigentlich für unmöglich hält, befiehlt der Erzprimas am Ausgang Wachen zu postieren, die jeden töten sollen, der den Kanal verlässt. Seymor bietet sich selbst für diese Aufgabe an, wird jedoch zusätzlich von einem misstrauischen Kinoc und dessen Wachen unterstützt.

Yuna, Lulu, Kimahri und Auron werden dabei ins Labyrinth geworfen, an dessen Ausgang Isaah, ohne die Begleitung seiner beiden Brüder, auf sie wartet. Er erzählt ihnen, dass sie das Luftschiff in der Stillen Ebene verließen und von Kinoc nach Bevelle gerufen wurden, um die Ketzer zu beseitigen. Obwohl sie die Tochter seines Vorbildes Braska ist, sieht er sich gezwungen den Befehlen des Ordens zu gehorchen und sie aufzuhalten. Als er jedoch im Kampf der Bestia unterliegt, weist er ihnen schließlich den Weg zum Ausgang und wird von Auron aufgefordert, seine Pilgerreise zu beenden. Tidus, Rikku und Wakka befinden sich derweil in der Unterwasserpassage des Kanals und treffen dort auf Efrye Altana, den zum Zombie gewordenen Schutzdrachen Bevelles. Als die gesamte Gruppe aus dem Kanal entkommen und wieder beisammen ist, werden sie auf der geweihten Brücke von Seymor und seinen Guadowachen gestellt. Kinoc, der den Trupp ursprünglich ebenfalls begleitete, wurde von Seymor getötet. Dieser erläutert Yuna nun, warum er sich für sie interessiert: Er benötigt ihre Kraft als Medium, um zum nächsten Sin werden zu können, der Tod und Zerstörung und damit seiner Meinung nach Frieden über Spira bringen wird. Er betrachtet das Leben als sinnlosen Traum und hält den Tod daher für die Erlösung, die er in Sins Gestalt allen zuteil werden lassen will. Kimahri rammt Seymor schließlich seinen Speer in die Brust, woraufhin dieser seine offensichtlich ebenfalls bereits verstorbenen Wachen und Kinoc in Illumina verwandelt und diese in sich aufnimmt. Auron weist den Rest der Gruppe an, zu fliehen, während Kimahri Seymor aufhält. Weder Yuna noch Tidus können dieses Opfer zulassen und kehren an die Seite des Ronso zurück, gefolgt vom Rest der Garde. Nach dem Sieg über Seymor Varia flieht die Gruppe in den Wald von Macalania. Die Tore Bevelles sind den Ketzern anschließend verschlossen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki