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Final Fantasy Almanach

Final Fantasy I

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ChocoboFeder2.jpg Dieser Artikel wurde zum Artikel des Monats Mai 2010 gewählt. ChocoboFeder.jpg

Disambig.png
Alle Artikel zu Final Fantasy I können in der Kategorie Final Fantasy I eingesehen werden.
Final Fantasy
Final Fantasy logo.jpg
Entwickler: Squaresoft
Genre: Rollenspiel
Veröffentlichungen:
800px-Flag of Japan.png18. Dezember 1987 (NES)
1. Juni 1989 (MSX 2)
9. Dezember 2000 (WonderSwan Color)
31. Oktober 2002 (PSX)
29. Juli 2004 (GBA)
19. April 2007 (PSP)
26. Mai 2009 (Virtual Console)
25. Februar 2010 (App)
800px-Flag of the United States.png12. Juli 1990 (NES)
8. April 2003 (PSX)
29. November 2004 (GBA)
26. Juni 2007 (PSP)
5. Oktober 2009 (Virtual Console)
25. Februar 2010 (App)
Europa.png14. März 2003 (PSX)
3. Dezember 2004 (GBA)
8. Februar 2008 (PSP)
7. Mai 2010 (Virtual Console)
25. Februar 2010 (App)
16. Februar 2011 (PlayStation Network)

800px-Flag of Australia.svg.png 25. Februar 2010 (App)

Plattformen:
NES, MSX 2, WonderSwan Color, PlayStation, Game Boy Advance, PlayStation Portable, Virtual Console, App, PlayStation Network
Medien:
1 Modul (NES und GBA), 1 CD (PSX), 1 UMD (PSP), Download (App)
Spielmodi: Einzelspieler
Verfügbare Sprachen: Japanisch, Englisch, Deutsch
Altersfreigabe
USK PEGI
USK0.png PEG3.png

Final Fantasy (jap. ファイナルファンタジー, Fainaru Fantajī) ist der erste Teil der Final Fantasy-Reihe und der Grundstein für eine der bekanntesten und erfolgreichsten Spieleserien der Videospielgeschichte.

Als Square nach mehreren gefloppten Titeln kurz vor dem finanziellen Ruin stand, beschloss man, noch wenigstens ein Spiel zu entwickeln, welches den Namen der Firma in gutes Licht stellen sollte. Hironobu Sakaguchi erhielt den Auftrag für dieses Projekt. Weil er die Auflage bekam, ein Konkurrenzspiel zum äußerst erfolgreichen Fantasy-Spiel „Dragon Quest“ zu entwickeln, stand der Titel des Spiels also fest. Final, da es das letzte Spiel der Firma sein sollte, und Fantasy, wegen des Genres. Das Spiel wurde ein großer kommerzieller Erfolg und rettete Square vor dem Konkurs.

Weil ein Nachfolger zunächst nicht geplant war und die Story daher in sich abgeschlossen ist, entschloss man sich, bei dem Nachfolger eine ganz neue Geschichte zu schreiben. Aus diesem Grund spielt auch (fast) jedes Final Fantasy in seiner eigenen Welt. Dies ist eine der zahlreichen Gemeinsamkeiten in der Final Fantasy-Reihe, die in diesem Spiel ihren Ursprung haben.

Welt Bearbeiten

FF1-Weltkarte.jpg

Weltkarte

Final Fantasy I spielt in einer Fantasy-Welt, bestehend aus drei großen Kontinenten. Die elementaren Kräfte auf dieser Welt werden durch vier Kristalle symbolisiert, die jeweils für eines der vier klassischen Elemente stehen: Erde, Feuer, Wasser und Wind.

Die Welt von Final Fantasy I wird von einer Vielzahl unterschiedlicher Rassen bewohnt. Elfen erscheinen als Bewohner der Elfenstadt. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre spitzen Ohren aus. Die Elfen befinden sich im Krieg mit den Dunkelelfen, angeführt von Astos. Die Meerjungfrauen leben in der „obersten Etage“ des Meerestempels in der See. Die Drachen leben auf den Cardia-Inseln, deren König Bahamut ist. Außerdem gibt es ein Luftschloss, welches von Robotern bewohnt wird. Auch Zwerge tauchen auf.

Bei der Gestaltung der Spielwelt erlaubte man sich einige kleine Spielereien mit der Spielmechanik, so wurden Landeplätze für das Luftschiff auf den beiden nördlichen Kontinenten bewusst selten gesetzt, damit der Spieler nicht mehr einfach nur alle Schauplätze anfliegen kann. Zum einen soll die Rolle des Luftschiffs als alternatives, aber nicht nur einziges Transportmittel relativiert werden, andererseits soll auf Fußmärschen die Möglichkeit zum Aufleveln gegeben bleiben. Weiterhin stellt das Meer innerhalb des südlichen Kontinents eine Art Erkundungsspielraum für das Schiff dar, bevor der Zugang zum Ozean geöffnet werden kann. Der nordöstliche Kontinent ähnelt in seiner Form einem Adler und seine nördlichen Halbinseln werden von den Bewohnern auch als Adlerschwingen bezeichnet. Des Weiteren wurden die Fundorte der Kristalle bewusst so platziert, dass sich ihre Verbindungslinien über dem Chaos-Tempel kreuzen.

Spielmechanik Bearbeiten

Im Großen und Ganzen legt der erste Teil der Serie die grundlegende Marschrichtung im Gameplay vor, von der sich bisher kein Teil besonders distanziert hat. Zentrales Spielelement ist das Erfüllen von diversen aufgetragenen Aufgaben während des gesamten Spielverlaufs, die meist mit Geld, Ausrüstung oder anderen handlungsbasierten Gegenständen belohnt werden. Dazu müssen zum einen notwendige Informationen von Nebenfiguren zusammengetragen und zum anderen zahlreiche Zufallskämpfe bestritten werden. Dafür erhält der Spieler neben Gil, der serienspezifischen Währung (hier noch allerdings einfach Gold genannt), auch Erfahrungspunkte. Diese erhöhen die Stufe des Charakters sobald eine gewisse Grenze erreicht wurde, und damit sprunghaft seine Fähigkeiten und Werte wie Stärke, Konstitution, Agilität oder Intelligenz. Die Charaktere können mit Waffen und Rüstungen sowie weiß- und schwarzmagischen Zaubern aus dafür vorgesehenen Geschäften eingedeckt werden, wodurch diese Werte ebenfalls beeinflusst werden. Diese Waffen und Zauber werden mit voranschreitendem Spielfortschritt immer wirkungs- und wertvoller. Items (Gegenstände) können teils im Kampf, teils nur außerhalb von Kämpfen verwendet werden, um diverse Effekte zu erzielen wie die Heilung von HP über das Lösen von Statusveränderungen oder dem Schaden von Gegnern bis hin zum Auslösen von spielvorantreibenden Mechanismen. Auch Items werden in entsprechenden Läden erworben oder aber von Gegnern nach einem Kampf hinterlassen oder in Schatzkisten gefunden. Neben dem Reisen zu Fuß stehen im Laufe der Zeit auch ein Schiff, ein Kanu zum Überqueren von Flüssen und ein Luftschiff zur Verfügung.

Versionsunterschiede Bearbeiten

FF1-Kampf.png

Kampfszene aus der NES-Version

Final Fantasy I wurde mittlerweile auf viele verschiedene Systeme portiert, blieb bei allen Versionen aber immer relativ einheitlich hinsichtlich des Gameplays. Lediglich einige weniger auffallende Details wie zusätzliche Gegner oder Dungeons wurden hinzugefügt.

Den gravierendsten Unterschied bildet aber die ursprüngliche NES-Version. Im Vergleich zu anderen Serienteilen zeigt sich die Spielmechanik recht minimalistisch, fokussiert sich auf das Wesentliche und weist einige Eigenschaften auf, die dem heutigen Final Fantasy-Spieler merkwürdig oder umständlich erscheinen könnten, und die in den Folgeepisoden, manche sogar schon im direkten Nachfolger, geändert oder verbessert wurden. Zum Beispiel konnte auf der Weltkarte nicht gespeichert werden - heute eine Selbstverständlichkeit - sondern zum Speichern mussten Zelte verwendet oder Gasthäuser aufgesucht werden. Außerdem gab es keine Speicherpunkte in den Dungeons. Somit wurde, möglicherweise nur unbewusst, eine Art Speicherlimit eingebaut, wohingegen schon im Nachfolger dieses Problem gelöst wurde und der Spieler unbegrenzt oft speichern konnte. Bei Einkäufen in Shops kann immer nur ein Gegenstand gekauft werden. Wer zum Beispiel zwanzig Potions kaufen will, muss zwanzig mal ein Potion kaufen. Außerdem gab es noch keine Phönixfedern, die einen gefallenen Charakter wiederbeleben können. Dies geht einzig in speziellen Kliniken oder durch den Engel-Zauber, der allerdings aufgrund des unausgereiften Magiesystems nur begrenzt eingesetzt werden kann.

Auch das Kampfsystem war an sich eigentlich schon mit allen grundelementaren Eigenschaften ausgestattet, wurde aber später noch feinjustiert, weil es recht schwerfällig und träge wirkte. Des Weiteren konnten die Begriffe für Zauber oder Gegenstände sowie die Namen der Protagonisten nur aus vier Zeichen bestehen, wodurch teils sehr fragwürdige oder ungenaue Begriffsbezeichnungen entstanden. Aus dieser Tatsache heraus entstand auch der Brauch, die Steigerungsformen von Zaubern durchzunummerieren, zum Beispiel, Feuer, Feuer2, Feuer3, der erst mit Final Fantasy VIII aufgehoben wurde. Die meisten Spieler wird aber wahrscheinlich der recht hohe Schwierigkeitsgrad abschrecken, der langes Aufleveln oder Hochstufen zwingend macht. Die Statuswerte der Gegner sind relativ unausgereift und die Belohnung in Form von Gil und Erfahrung zu gering, gleichzeitig sind die Preise für Zauber und Gegenstände äußerst teuer. Diese kaum vorhandene Balance wurde in den Remakes behoben und somit der Schwierigkeitsgrad stark gesenkt. Außerdem wurden Grafik und Akustik selbstverständlich an die jeweiligen technischen Möglichkeiten angepasst, das heißt komplett neu gezeichnet beziehungsweise aufgenommen.

Handlung Bearbeiten

König Cornelia Thronsaal.png

Die Kämpfer beim König von Cornelia

„Die Welt ist in Finsternis gehüllt... Die Winde erstarben... Die Meere tobten... Die Erde ist faul und verdorben. Doch aus einer Prophezeiung schöpfte man Hoffnung. Vier Kämpfer mit vier Kristallen werden erscheinen, wenn die Welt von dichter Dunkelheit überschattet ist. Sie werden das Licht der Kristalle wieder entfachen, um die Welt vor dem Unheil zu retten.“ — (aus dem Intro der GBA-Version)

Der König von Cornelia lässt nach den Kämpfern des Lichts suchen, denn der gefallene Ritter Garland entführte dessen Tochter Sela, um den König zu erpressen. Die Kämpfer, die die erloschenen Kristalle als Beweis ihrer Rechtmäßigkeit bei sich tragen, erhalten vom König und von Cornelias Bewohnern ausreichend Hinweise und begeben sich in den Chaos-Tempel, in dem Garland lauert. Nach dessen Niederlage bringen sie die Prinzessin zurück ins Schloss und der überglückliche König lässt eine Brücke errichten. Bald darauf treffen die Kämpfer in der von Piraten belagerten Stadt Pravoca ein. Sie vertreiben diese unter dem Kommando von Käpt'n Vik und erhalten dafür sein Schiff, mit dem sie ab sofort ferne Gegenden erkunden können.

Im Elfenreich wurde der Prinz eingeschläfert, der der amtierende Regent ist, und deswegen leben die Elfen in ständiger Angst vor einem Überfall durch den Dunkelelf Astos. Bei der Erkundung des Reiches stoßen sie auf ein altes, verfallenes Gemäuer, das Westschloss, das lediglich von einem König und ansonsten nur Fledermäusen bewohnt wird. Der namenlose König verlangt, dass ihm seine Krone aus der gefährlichen Sumpfgrotte gebracht werde, damit er den Kämpfern helfe.

FFI-Todbringer.png

Lich, der Todbringer

Nachdem dies geschehen ist, gibt er sich als Astos höchstpersönlich zu erkennen, der das Elfenreich unterjochen will. Jedoch können ihn die Kämpfer aufhalten, und nachdem sie von der Hexe Matoya einen Wecktrunk erhalten haben, können sie den Elfenprinz von seinem Fluch befreien und somit die Elfen retten. Bald darauf finden sie die Höhle der Zwerge, und mit Hilfe der Zwerge können die Kämpfer den Zugang zum Ozean öffnen.

Auch die Stadt Melmond wird vom Bösen heimgesucht. Ein Vampir aus der Terra-Höhle überfällt und tyrannisiert die Bewohner. Daneben hausen weitere zahlreiche Untote in der Höhle, und nach einem langen und beschwerlichen Marsch finden sie den Vampir. Sie besiegen ihn und stellen fest, dass die Höhle noch tiefer reicht, jedoch wird der weitere Zugang von einer Bodenplatte versperrt. Sie erhalten Hilfe vom weisen Sada, der ihnen als Dank für den Sieg über den Vampir den Terra-Stab überreicht, mit dem sie noch tiefer in die Terra-Höhle vordringen können. Auf der niedrigsten Ebene angekommen finden sie den Todbringer, einen der vier Chaosse. Nach einem harten Kampf besiegen sie ihn und stoppen dadurch den Verfall der Erde. Der erste Kristall erstrahlt wieder.

Ihre Weiterreise führt sie in die Stadt Crescent. Hier hält sich der Rat der zwölf Weisen auf, darunter auch der Weise Lukan, der ihnen seine Prophezeiung und damit ihre weitere Vorgehensweise erläutert. Er und die anderen elf Weisen erklären, dass vor 400 Jahren der Wind zu wehen aufhörte und vor 200 Jahren das Wasser zu toben begann. Der Verfall der Erde war zu genau dem jetzigen Zeitpunkt vorhergesagt worden, aber das Abkühlen des Feuers, das zeitgleich stattfindet, setzt zu früh ein. Folglich gehen dem die Kämpfer im Vulkan Gurug nach und finden Kali, das Chaos des Feuers. Nachdem sie Kali besiegen, erstrahlt auch der zweite Kristall. In einer nahegelegenen Eishöhle finden sie bald darauf das Levithanit, welches sie benötigen, um das legendäre Luftschiff der Lufenianer zu bergen. Damit erkunden sie die Weltkarte und finden das Volk der Drachen auf den Cardia-Inseln. Der König der Drachen Bahamut kann ihre Klassen aufwerten, wenn sie sich einer Prüfung stellen und den Palais der Probe durchqueren können.

Das nächste Ziel lautet Onlak, wo die Menschen mehr als irgendwo sonst dem Wasser verbunden sind. Damit sie Zugang zum Meerestempel erhalten, benötigen sie das Luftwasser, das ihnen eine Fee überlässt, wenn sie nach Gaia gebracht werden kann. Im Tempel lauert Aquadon, das Chaos des Wassers und die größte Bedrohung für die Meerjungfrauen. Auch diesen Kampf können die Kämpfer für sich entscheiden und den dritten Kristall erstrahlen lassen. Weiterhin finden die Kämpfer die verschollenen Zivilisation der Lufenianer. Ihnen gelang es aufgrund ihrer hoch entwickelten Technologien eine ganze Festung zum Schweben zu bringen und zahlreiche Roboter als ihre Diener zu erbauen. Allerdings nistete sich Tiamat, das Chaos des Windes, dort ein und vertrieb sie. Über den Turm Mirage erreichen die Kämpfer das Luftschloss und bezwingen Tiamat, wodurch nun auch der vierte und letzte Kristall wieder in neuem Glanz erstrahlt.

FFI-Chaos-Kampf.png

Die Kämpfer des Lichts stehen Chaos gegenüber

Nachdem der Glanz der Kristalle wieder hergestellt wurde, begeben sie sich wieder zu Lukan und den weisen in Crescent. Die Kämpfer erfahren, dass das ultimative Böse noch bezwungen werden muss, damit letztendlich Frieden einkehren kann. Die Spur führt erneut in den Chaos-Tempel. Hier erwecken sie auch das fünfte Element der Dunkelheit und öffnen ein Zeitportal. Mittels der Kraft aller fünf Kristalle reisen sie in der Zeit zurück und treffen ein weiteres Mal auf Garland, der mit Hilfe der Chaosse eine Zeitschleife errichten und sich damit unsterblich machen konnte. Garland verwandelt sich in Chaos und referiert über seine Unsterblichkeit, weil er immer wiedergeboren werde, solange der Pakt mit den Chaossen der Elemente besteht. Die Kämpfer besiegen ihn aber dennoch und lösen die Zeitschleife. Dies hat zur Folge, dass die gesamten Geschehnisse nie stattgefunden haben, allerdings werden die Heldentaten als eine Legende weiterhin vermittelt.

Charaktere Bearbeiten

KämpferDesLichts.png

Die Kämpfer des Lichts werden noch vor Beginn des eigentlichen Spiels vom Spieler selber definiert und mit Namen versehen, was zur damaligen Zeit Usus in den meisten Rollenspielen war. Des Weiteren erhalten die Charaktere im gesamten Spiel nicht eine einzige Textzeile und auch ihre Namen werden nie genannt. Dadurch verfügen sie über keinerlei Persönlichkeit bis auf die Charakterklassen. Aus den folgenden sechs wählt der Spieler vier aus, wobei aber auch Mehrfachwahlen möglich sind:

  • Krieger: Ein Waffenexperte und sehr starker physischer Angreifer.
  • Novize: Er kämpft freihändig und besitzt den höchsten Stärkewert.
  • Dieb: Er ist sehr schnell, aber nur bedingt angriffsstark.
  • Rotmagier: Er beherrscht sowohl schwarze als auch weiße Magie, allerdings beschränkt.
  • Heiler: Ein Heiler und Defensivexperte.
  • Schwarzmagier: Er fügt mit seinen magischen Attacken großen Schaden zu.

Jede Klasse hat noch eine Weiterentwicklung, die nach dem Besuch bei den Drachen aktiviert werden kann:

Auswirkungen Bearbeiten

Auch wenn das Spiel aus heutiger Sicht schon beinahe als antiquiert gelten kann, erwirkte es seinerzeit einen weitreichenden kommerziellen Erfolg auf ganzer Linie. In Japan erzielte es 1987 einen neuen Verkaufserfolg für Videospiele und rettete Square vor dem Konkurs, weswegen ein Nachfolger recht schnell beschlossen wurde. Dennoch dauerte es noch rund drei Jahre, bis sich Square wagte, das Spiel auch auf dem amerikanischen Markt zu veröffentlichen. Diese Vorsicht war unbegründet, denn auch dort brach das Spiel alle Verkaufserfolge. Gemeinsam mit der Dragon Quest-Reihe wurden Rollenspiele in Japan immer beliebter, und auch der nordamerikanische Markt wurde für das Thema aufgewärmt. In den folgenden Jahren wurden viele weitere Rollenspiele entwickelt, die aber nicht an den Erfolg von Final Fantasy herankamen.

Galerie Bearbeiten

 
FFI Logo PSP.jpg

Trivia Bearbeiten

  • Final Fantasy I wurde 2006 von den Lesern des japanischen Videospielmagazins Famitsu zum 63.-besten Videospiel aller Zeiten gewählt.
  • In Final Fantasy I ist auf einem Grabstein in Elfenstadt „Hier schläft Link“ zu lesen. Das ist eine Anspielung auf The Legend of Zelda.
  • Es existiert ein verstecktes Minispiel. Dazu muss auf dem Schiff die B-Taste gehalten und ungefähr 50 mal die A-Taste gedrückt werden. Ein Schiebespiel erscheint darauf, bei dem ein paar Gil gewonnen werden können.
  • Die Weltkarte aus Final Fantasy I wurde für Dissidia 012 Final Fantasy wiederverwendet, da sie in diesem als eine Art Parallelwelt dargestellt wird.
  • In der PSP-Version des Spiels existiert ein Glitch, bei dem beipielsweise Ausrüstung Klassen zugeteilt werden kann, die diese normalerweise nicht tragen können und neue Ausrüstung erschaffen werden kann. Eine ausführliche Anleitung zu diesem Glitch befindet sich hier.

Weblinks Bearbeiten

40px-Wikipedialogo.png
Wikipediaartikel:
„Final Fantasy (Spiel)“

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