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Mystic Quest Legend

Aus Final Fantasy Almanach

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Mystic Quest Legend
Entwickler
Squaresoft
Genre
Rollenspiel
Veröffentlichungen
Japan: 10. September 1993
USA: 5. Oktober 1992
Europa: 1993
Plattformen
Super Nintendo
Verfügbare Spielmodi
Einzelspieler
Medien
1 Modul
Verfügbar in folgenden Sprachen
Japanisch, Englisch, Deutsch
Altersfreigabe
USK PEGI
Keine
Angaben
Keine
Angaben

Mystic Quest Legend, in Amerika auch Final Fantasy Mystic Quest genannt, ist ein Spiel für das Super Nintendo. Das Spiel ist für Einsteiger konzipiert und führt viele Elemente der Final Fantasy-Reihe auf, jedoch oft in vereinfachter Form. Der Schwierigkeitsgrad ist generell sehr niedrig. Grafisch ähneln sich Mystic Quest und Final Fantasy IV sehr stark.

[Bearbeiten] Spielmechanik

Der Spieler steuert einen namenlosen Ritter durch eine aus vier Ländern bestehende Spielwelt, in deren Mitte sich der Fokus Turm befindet, der die Verbindung zu den jeweiligen Regionen darstellt. Im Verlauf stehen vier weitere Charaktere zur Verfügung, die den Ritter abwechselnd auf seinen Reisen begleiten. Ziel des Spiels ist es, vier Kritalle zu finden. Die Kristalle sowie auch die jeweiligen Länder repräsentieren eines der vier klassischen Naturelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Es kann jederzeit ohne Einschränkungen gespeichert werden. Gegner erscheinen nicht zufällig, sondern sind sichtbar in den Dungeons. Läuft der Spieler in einen Gegner hinein, beginnt ein rundenbasierter Kampf, bei dem die Kommandos Angriff, Magie, Rucksack und Verteidigen zur Verfügung stehen. Desweiteren lässt sich der zweite Charakter entweder vom Spieler selbst oder von der CPU steuern, sofern der Spieler dies wünscht. Die Gegnerdarstellungen verändern sich, wenn sie Schaden nehmen, zum Beispiel schmelzen Eisgiganten hinweg, et cetera. Es gibt vier Waffen: Schwert, Axt, Klaue und Bomben, die alle drei verschiedene Stufen haben.

[Bearbeiten] Lokalisation

Die deutschen Übersetzungen halten sich nicht immer an die Originaltexte und sind übersäht mit schlechten Witzen, die viel von der Atmosphäre rauben. Außerdem wurden die typischen Bezeichnungen für Gegenstände und Zauber aus dem Final Fantasy-Standardsprachgebrauch nicht übernommen, sondern neu bezeichnet. Zum Beispiel werden Zauber nicht in Schwarz- und Weißmagie unterteilt, sondern in himmlische und teuflische. Dadurch distanziert sich das Spiel weiter von der Final Fantasy-Serie.

[Bearbeiten] Charaktere

  • Benjamin: Er ist die Spielfigur und soll die Kristalle finden, was ihm von einem mysteriösen alten Mann aufgetragen wird. Sein Name wird nur im Handbuch der amerikanischen Version erwähnt, eigentlich ist er namenlos und kann frei benannt werden. Über ihn und sein Erscheinen gibt wurde eine Prophezeiung verfasst.
  • Kalia: Sie stammt aus Foresta und kann mit Bäumen sprechen. Sie kämpft mit einer Axt.
  • Tristan: Ein Rumtreiber und Tagelöhner, der mit Ninjasternen wirft und immer auf der Suche nach Profit ist.
  • Phobia: Sie stammt aus Aquaria und begleitet den Ritter im finalen Gefecht.
  • Rubens: Ein Bewohner von Feuerburg, der auf der Suche nach seinem Vater ist.