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Final Fantasy XIII

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ChocoboFeder2.jpg Dieser Artikel wurde zum Artikel des Monats Juli 2008 gewählt. ChocoboFeder.jpg

Disambig.png
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Final Fantasy XIII
Final Fantasy XIII Logo.jpg
Entwickler: Square Enix
Genre: Rollenspiel
Veröffentlichungen:
800px-Flag of Japan.png17. Dezember 2009 (PS3)
16. Dezember 2010 (Xbox 360)
9. Oktober 2014 (Steam)
10. April 2015 (App)
800px-Flag of the United States.png9. März 2010 (PS3, Xbox 360)
9. Oktober 2014 (Steam)
Europa.png9. März 2010 (PS3, Xbox 360)
9. Oktober 2014 (Steam)
Plattformen:
Playstation 3, Xbox 360, Steam, App
Medien:
1 Blu-ray Disc (PS3), 3 DVDs (Xbox 360), Download (Steam und App)
Spielmodi: Einzelspieler
Verfügbare Sprachen: Japanisch, Englisch, Deutsch (englische Sprachausgabe, deutsche Untertitel)
Altersfreigabe
USK PEGI
USK 12.png PEG16.png

Final Fantasy XIII (jap. ファイナルファンタジーXIII, Fainaru Fantajī Sātīn) ist der dreizehnte Teil der „Final Fantasy“-Hauptserie. Die Handlung des Spiels wird in 13 Kapiteln erzählt, wobei die Erzählperspektive mehrmals wechselt. Die Geschichte dreht sich um sechs Auserwählte L'Cie, die gegen ihren Willen dazu gezwungen sind, ihre Heimat Cocoon zu zerstören.

Es ist das erste „Final Fantasy“ für die Playstation 3 und (nach Final Fantasy XI) das zweite auf der Xbox 360. Final Fantasy XIII stellt das Flaggschiff der „Fabula Nova Crystallis“-Serie dar. Eine Demo-Version von Final Fantasy XIII wurde erstmals zusammen mit Final Fantasy VII: Advent Children Complete im März 2009 in Japan veröffentlicht. Eine Kurzgeschichtensammlung mit dem Titel Final Fantasy XIII Episode Zero: Promise wurde auf der japanischen Webseite des Spiels veröffentlicht, die noch tieferen Einblick in manche Handlungspassagen gibt und bestimmte Ereignisse durchleuchtet.

Ein direkter Nachfolger namens Final Fantasy XIII-2 erschien im Frühjahr 2012 in Nordamerika und Europa für die Xbox 360 und PlayStation 3.

Spielmechanik Bearbeiten

Charakterentwicklung Bearbeiten

Hauptartikel: Kristarium.
Vanille Kristarium.png

Vanilles Kristarium

Final Fantasy XIII ist das zweite Spiel der Reihe nach Final Fantasy II, das auf Erfahrungspunkte und ein Levelsystem bei den Charakteren verzichtet. Stattdessen erlernen die Charaktere neue Fähigkeiten im Kristarium, welches spielerisch wie das Sphärobrett aus Final Fantasy X oder das Lizenzbrett aus Final Fantasy XII funktioniert. Es existiert für jeden Charakter ein eigenes Kristarium mit den sechs Hauptrollen Brecher, Verheerer, Verteidiger, Manipulator, Augmentor und Heiler. Entlang seiner zur Verfügung stehenden Rollen kann ein Charakter hier seine Kristallpunkte (KP) einsetzen, um für die gewünschte Rolle neue Fähigkeiten zu erwerben. Auch Verbesserungen der Angriffs- und Zauberwerte sowie Erhöhungen der Trefferpunkte werden hier vorgenommen.

Speicherpunkte Bearbeiten

Neben ihrer grundsätzlichen Funktionen des Speicherns des Spielfortschritts erfüllen sie auch noch andere Zwecke. An Speicherpunkten kann der Spieler auch alle zur Verfügung stehenden Shops besuchen, die nach und nach erhältlich werden. Im Spiel wird dies schlicht als Online-Versand erklärt. Die Entwickler verrieten, dass es einfach schlecht realisierbar wäre, an vielen verschiedenen Stellen Händler in die Umgebungen einzubinden, deswegen wurde diese Funktion in die Speicherpunkte integriert.

Zusätzlich können Waffen und Accessoires an Speicherpunkten modifiziert und zerlegt werden. Trotz des Kristariums sind Erfahrungspunkte nicht völlig verbannt worden, denn bei der Modifikation werden sie durch den Einbau von Materialien in die Ausrüstung verteilt. Bestimmte Materialien lösen EP-Boni aus, worauf die Erfahrungspunkte mit einem höheren Faktor (1,25; 1,5; 1,75 etc.) verteilt werden. Sämtliche Waffen und Accessoires lassen sich dadurch verbessern. Die dafür benötigten Materialien werden in Schätzen gefunden, durch Zerlegen von Waffen erhalten, von Gegnern hinterlassen oder in Shops erstanden.

Kampfsystem Bearbeiten

Hauptartikel: Command Synergy Battle.
Csb1.jpg

Die ATB-Leiste

Das verwendete Kampfsystem erinnert in seiner optischen Darstellung und der grundsätzlichen Herangehensweise an das Active Time Battle aus früheren Episoden der Serie, wurde allerdings massiv verändert und angepasst. Zu Beginn des Spiels sind die Kämpfe noch recht simpel. Die vielen Feinheiten des Kampfsystems werden erst im Laufe des Spielfortschritts immer weiter erklärt. Dadurch sollen Einsteiger nicht verschreckt werden und Profis finden ausreichend strategischen Tiefgang. Es ist insgesamt deutlich strategiebewusster als das CTB-System von Final Fantasy X. Die Kämpfe dauern im Vergleich zu anderen Final Fantasy-Spielen tendenziell etwas länger, da viele Gegner bestimmte Handlungsmuster erfordern, bis sie bezwungen werden können.

Die Feinde sind schon aus der Ferne in den verschiedenen Arealen sichtbar. Läuft der Spieler direkt auf die Gegner zu, wechselt das Bild in eine Art Arena, in welcher der Kampf beginnt. Flüchten ist im Gegensatz zu den Vorgängern nicht mehr explizit vorgesehen, jedoch kann ein Kampf beliebig häufig neu gestartet werden, wobei der Spieler im Anschluss außerhalb der Kampfarena vor dem Gegner steht, um eventuelle Einstellungen im Menü vorzunehmen, oder um eben zu anderen Gegnern zurückzukehren und die Charaktere weiter zu verbessern. Im Kampf kontrolliert man nur einen der drei Charaktere, die anderen beiden kämpfen gemäß ihren zugeteilten Rollen völlig selbstständig.

Die „Active Time Battle“-Leiste findet erneut Einzug im Kampfsystem, ist aber diesmal in verschiedene Sektionen unterteilt. Jeder Befehl hat einen bestimmten Wert, genannt ATB-Kosten, die anzeigen, wie viele dieser Sektionen beansprucht werden. Das erlaubt den Spieler gleich mehrere Kommandos pro Runde. Einfache Aktionen benötigen nur einen Abschnitt, während mächtige Zauber beispielsweise zwei oder noch mehr Segmente erfordern. Erst wenn der Balken vollständig geladen ist, werden die verschiedenen ausgewählten Aktionen am Stück ausgeführt, obwohl man den Vorgang auch abbrechen und bereits volle Segmente auslösen kann.

FFXIII Kampfergebnis (e).png

Die Kampfergebnisse

Die ATB-Kosten ersetzen in dem Spiel auch die Magiepunkte. Des Weiteren kann man Magie nicht abseits von Kämpfen anwenden und die TP der Charaktere werden als völliges Seriennovum nach jedem Kampf immer wieder komplett aufgefüllt. Die Gegner sind auf einer Karte durch ein Symbol markiert. Wenn man einen Kampf verliert, wird dem Spieler die Möglichkeit geboten, es nochmal zu versuchen oder ins Hauptmenü zurückzukehren.

Ein neues Element, was zum Kampfsystem dazukommt ist die „Schockleiste“, die sich mit hohen Angriffsserien auffüllt und bestimmt, wieviel Schaden ein Gegner erhält. Ist sie komplett gefüllt, verfällt der Gegner in den Schockzustand, in dem er massiv Schaden einsteckt. Das Ausnutzen der Schockleiste ist ein zentrales Element der Kämpfe.

Nachdem ein Kampf siegreich abgeschlossen wurde, wird der Kampf des Spielers mit bis zu fünf Sternen bewertet; außerdem wird die Kampfdauer angezeigt. Diese Erfolge sind mit dem „Belohnungssystem“ der Playstation 3 und der Xbox 360 verbunden. Siehe dazu auch: Trophäen und Erfolge (FFXIII)

Paradigmen-Wechsel Bearbeiten

Hauptartikel: Paradigma.
FFXIII CSB Paradigm.png

Das Paradigmen-Wechsel-System

Jeder Charakter erfüllt eine von sechs Rollen, die seine Aktionen und Kampfmuster definieren. Die Gesamtheit dieser Rollen wird Paradigma genannt, und der Paradigmen-Wechsel (engl.: „Paradigm Shift“; in der jap. Version „Optima Change“), bei dem die Rollen der Charaktere ausgetauscht werden, ist bei vielen Gegnern notwendig, um sie gezielt und effektiv in die Knie zu zwingen.

Paradigmen sind also Kombinationen von Charakterklassen, welche die Charaktere temporär während eines Kampfes annehmen und so damit bestimmt wird, welche Fähigkeiten sie verwenden. Diese Paradigmen sind strikter als Klassen: ein Heiler beispielsweise heilt ausschließlich während des gesamten Kampfes. Diese Charakterklassen können aber jeder Zeit gewechselt werden, um sie nach der aktuellen Situation anzupassen. Etwas mehr als 80 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich aus den sechs Rollen und den drei Kampfmitgliedern.

Beschwörungen Bearbeiten

Die Beschwörungen in Final Fantasy XIII werden Esper genannt. Esper werden in Kämpfen eingesetzt, kommen aber auch in Sequenzen vor und spielen eine wichtige Rolle für die Handlung, da sie eng mit den L'Cie in Verbindung stehen. Jeder L'Cie hat eine Esper. Wird eine Esper beschworen, verschwinden die anderen Mitkämpfer und man kämpft nur noch mit der Beschwörung und dem Beschwörer. Des Weiteren verfügen Esper nicht über TP, sondern haben sogenannte „Esperpunkte“ (ESP), die im Kampfverlauf stetig abnehmen. Fallen diese auf Null, verschwindet die Esper und die anderen Gruppenmitglieder kämpfen wieder.

Odin Gestalt FFXIII.jpg

Lightning und Odins Metamorph-Modus.

Zusätzlich kann sich jede Esper in eine Art Vehikel verwandeln, das der Beschwörende verwenden kann. Dieser Modus nennt sich „Metamorph-Modus“ („Driving Mode“ in der japanischen Version). So verwandeln sich zum Beispiel Snows Shiva-Schwestern in ein Motorrad, während sich Lightnings Odin in ein Pferd verwandelt und Sazh' Brynhildur ein Rennwagen wird. Die Kämpfe werden so actionbetonter, da die Esper durch bestimmte Tastenkombinationen einige Spezialattacken ausführen können. Außerdem verfügt jede Beschwörung in seinem Metamorph-Modus über einen mächtigen „Finishing-Blow“, der zur Folge hat, dass nach der Verwendung des Angriffs die Esper wieder verschwindet, da alle Metamorph-Punkte aufgebraucht werden. Der Spieler besitzt sogenannte Metapunkte (MTP), mit denen er spezielle Fähigkeiten einsetzen kann u.a. die Esper beschwören. Die MTP werden nach jedem Kampf etwas aufgefrischt.

Missionen Bearbeiten

Hauptartikel: Mission (FFXIII).

Auf der Oberfläche von Pulse können die L'Cie Missionen annehmen. Diese werden ihnen von Cie'th-Steinen aufgetragen und entsprechen den Bestimmungen dieser Cie'th. Die Cie'th selbst verloren im Lauf der Zeit ihren Antrieb und verweilen als eine Art Statuen, jedoch blieb ihr Drang nach der Erfüllung ihrer Bestimmung erhalten. Die L'Cie übernehmen also an ihrer statt diese Erfüllungen, was immer dem Erlegen eines bestimmten Gegners entspricht. Diese Missionen sind allesamt rein optional, bei Erfüllung warten aber wertvolle Belohnungen und einige der schwersten Gegner auf, die Final Fantasy XIII zu bieten hat.

Handlung Bearbeiten

Welt und Szenario Bearbeiten

Pulse Landschaft FFXIII.jpg

Artwork von Pulse und Cocoon.

Die Geschichte von Final Fantasy XIII dreht sich um die beiden Schauplätze Pulse und Cocoon, die in einer extremen Polarisation zueinander stehen, da beide Seiten die jeweils andere fürchten und vermeiden. Pulse bezeichnet einen vollständigen Planeten mitsamt seiner Vegetation. Einst lebten auch Menschen auf Pulse, doch zeugen zur Zeit der Handlung lediglich Ruinen von ihrer einstigen Existenz. Stattdessen besteht die Oberfläche aus unziviliserter Natur in ihren verschiedensten Facetten und wird von entsprechenden Tieren bevölkert. Cocoon hingegen ist eine schwebende Kugel, die über Pulse schwebt. Nur hier leben Menschen und in ihr finden alle Städte der Menschen Platz. Cocoon ist sowohl technologisch als auch sozial sehr weit fortgeschritten.

Cocoons Wohlstand wird durch die sogenannten Fal'Cie getragen. Sie regulieren alle Umwelteinflüsse und steuern das Leben der Menschen, weil sie sich dies zu ihrer Aufgabe gemacht haben. Sie können Menschen auswählen und zu ihren Dienern zwangsrekrutieren, um dadurch ihren Willen durchzusetzen. Personen, die von den Fal'Cie für eine größere Aufgabe auserwählt wurden, nennt man L'Cie. Jeder L'Cie hat eine gewisse Bestimmung, die er in einer gewissen Zeit erfüllen muss, wobei die Fal'Cie nicht explizit erklären, was das Ziel ist. Dafür verfügt ein L'Cie über die Fähigkeit, eine Esper zu beschwören und Magie zu wirken. Allerdings verwandelt sich ein L'Cie in eine Art Monster, bekannt als Cie'th, wenn er oder sie die Bestimmung nicht erfüllen kann.

Pulse und Cocoon haben jeweils ihre eigenen Fal'Cie, die teilweise gegensätzliche Interessen verfolgen. Cocoons Fal'Cie erschufen Lebensformen und Maschinen für ihre Bewohner und die Menschen erlebten ihre Blütezeit. Die Heilige Regierung Cocoons schürt die Propaganda, dass Pulse die Hölle sei und von wilden Bestien und unwirtlichen Zuständen bestimmt würde. Innerhalb der Bevölkerung erwächst dadurch die Furcht vor allem, was in jeglicher Art und Weise mit Pulse in Verbindung steht.

Geschichte Bearbeiten

Die Handlung des Spiels wird aus der Perspektive von Vanille erzählt, die gelegentlich Kommentare zu den Geschehnissen einfügt, und beginnt spät in der Chronologie der Ereignisse, ähnlich wie bei Final Fantasy X. Mit häufigen Rückblenden werden nach und nach Lücken und Hintergründe geschlossen und ergeben erst zum Ende hin ein konsistentes Abbild der Geschichte. Siehe dazu auch: Die 13 Tage

Purgation.png

Die Zuginsassen müssen solche Kutten tragen

In der Küstenstadt Bodhum wird ein Pulse-Fal'Cie gefunden, woraufhin die Heilige Regierung unverzüglich die Deportation sämtlicher Einwohner der Stadt anordnet, um keinerlei Einflüsse aus Pulse zuzulassen. Dieser Vorgang wird als Purgation betitelt und dient dazu, sämtliche Menschen zu exekutieren, obwohl ihnen lediglich von einer Umsiedlung erzählt wird. Sie alle fahren an Bord eines Zuges aus Cocoon hinaus auf die Oberfläche von Pulse, an Bord sind Hope Estheim, Oerba Dia Vanille, Sazh Katzroy und die Protagonistin Lightning, allesamt aus verschiedenen Motiven. Lightning nutzt einen Moment der Unachtsamkeit der Wachen und löst die Fesseln der Insassen. Sie überwältigt mehrere Soldaten und löst mit den Passagieren einen Aufstand aus, als der Zug in Brückland zum Stillstand gebracht wird.

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Serah fällt in Kristallschlaf

Eine Schlacht zwischen den Rebellen aus dem Zug und den Streitkräften der Regierung namens PSIKOM entbrennt. Auf Seiten der Rebellen übernimmt Snow Villiers mit Team NORA die Führung an der Widerstandsfront und verteilt Waffen, darunter auch an die Mutter von Hope, Nora Estheim. Sie kommt bei einem Angriff der PSIKOM ums Leben, woraufhin Hope die alleinige Schuld bei Snow sieht und ihn dafür hasst. Hope freundet sich währenddessen mit Vanille an und verfolgt Snow zum Fal'Cie Anima, zu dem sich auch Lightning und Sazh begeben, erneut haben dabei alle unterschiedliche Interessen, aber das gleiche Ziel. Inmitten des Pulse-Residuums, der Behausung des Fal'Cie, liegt die bewusstlose Serah - Lightnings Schwester und gleichzeitig Snows Verlobte - die zuerst von Lightning und Sazh gefunden wird. Serah erwacht und berührt Lightning an der Wange, als im gleichen Moment Snow mit Vanille und Hope eintreffen. Der emotionale Moment des Wiedersehens wird jedoch dadurch zerstört, dass Serah ihre Bestimmung erfüllt hat und sich somit in einen Kristall verwandelt. Ihre letzten Worte lauten, dass sie jemanden retten können, ohne genau zu sagen, wer oder was gemeint ist.

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Sie diskutieren über ihr Schicksal

Ein Türsiegel öffnet sich und gibt den Weg zum Fal'Cie frei. Anima eröffnet den Kampf, aber gemeinsam bekämpfen sie den Fal'Cie in der Hoffnung, dass dadurch Serah geholfen sei, doch nach seiner Vernichtung verwandelt er sie alle seinerseits in Pulse-L'Cie, was bedeutet, dass sie von nun an ihre Bestimmung erfüllen müssen oder zwangsweise zu Monstern werden. Sie erwachen auf dem kristallisierten Bresha-See, entdecken nun ihre neuen Kräfte und versuchen, ihr Schicksal zu begreifen. Sie können es nicht genau sagen, doch anhand ihrer gemeinsamen Vision, die ihnen der Fal'Cie zeigte, vermuten sie sehr stark, dass ihre Bestimmung darin liegt, zu Ragnarök zu werden und ihre Heimat Cocoon zu zerstören. Lediglich Snow glaubt, dass es darum ginge, Cocoon zu retten, weil er sich an Serahs letzte Worte klammert.

Fang inhaftiert Snow.png

Fang inhaftiert Snow

Später dann finden sie die noch immer kristallisierte Serah. Snow rennt sofort zu ihr und versucht sie mit einem scharfen Metallstück frei zu hacken. Lightning beschließt, weiterhin in Bewegung zu bleiben, doch Snow will bei Serah bleiben. Zu viert ziehen sie also weiter, verlassen den See und betreten eine zertrümmerte Ruinenstadt. Dort finden sie einen funktionsfähigen PSIKOM-Luftgleiter samt Startrampe, den sie kurzerhand stehlen. Snow wird unterdessen vom Jagdgeschwader gefunden und angegriffen. Zwar bekämpft er die Soldaten, doch ihre Überzahl ist viel zu groß und er bricht zusammen. Sein Stigma leuchtet, die Shiva-Schwestern erscheinen und vertreiben alle Soldaten. Nun bekämpft Snow die Schwestern und erlangt somit seine persönliche Esper. Er ist jedoch so erschöpft, dass er mühelos von den Angreifern unter der Führung von Oerba Yun Fang gefangen genommen werden kann und ansehen muss, wie auch Serah mitgenommen wird.

Lightning erklärt ihr Ziel.png

Lightning erklärt ihr Ziel

An Bord des Luftgleiters sehen und hören die vier L'Cie eine Nachrichtenübertragung, in der Primarch Galenth Dysley den Erfolg der Purgation verkündet. Sie werden beim Flug von anderen PSIKOM-Gleitern verfolgt und bruchlanden im Trümmergebiet Piz Vile. Lightning eilt bereits wieder davon, doch Sazh und Vanille sind schlicht zu erschöpft, um sofort weiter voranzulaufen. Hope jedoch trennt sich von den beiden und läuft Lightning hinterher. Er durchquert nun gemeinsam mit ihr Piz Vile und sie erzählt ihm, dass sie einzig wegen Serah in den Purgationszug einstieg.
Lightning beschwört Odin.png

Lightning beschwört Odin

Hope ist am Ende dieser Geschichte noch mehr von ihr beeindruckt, Sazh und Vanille holen sie bald ein. Lightning offenbart ihr selbst gesetztes Ziel Eden, denn nur hier würde sie wohl etwas erreichen können. Sie will sich von ihrem Schicksal als L'Cie lösen, selbst wenn dies die Zerstörung des Fal'Cie bedeute. Diese Ansprache hinterlässt ihre Wirkung, sodass Hope Lightning erneut hinterher rennt, während Sazh und Vanille verzweifelt und ratlos zurückbleiben. Für Lightning ist Hope ein Klotz am Bein und sie versucht ihn abzuwimmeln, doch plötzlich beginnt ihr Stigma zu leuchten und Odin erscheint. Gemeinsam bezwingen sie ihn und Lightning erhält dadurch Odin als ihre Esper. Sie behandelt Hope nun fürsorglicher und beschließt, ihn abzuhärten. Sazh und Vanille verlassen Piz Vile unterdessen durch die Entsorgungsanlage.
Vanille und Sazh.png

Vanille wird von ihren Schuldgefühlen geplagt

Snow wird mittlerweile auf die Lindblum gebracht, einem gewaltigen Mutterschiff der Sanktum-Schutzgarde. Der Brigadegeneral der Flotte Cid Raines möchte Snow und die anderen öffentlich exekutieren lassen, damit die Bevölkerung Cocoons wieder besänftigt würde und nicht mehr in Furcht vor den L’Cie leben müsse. Snow soll ihm dabei helfen, die anderen L’Cie zu finden. Lightning und Hope erreichen unterdessen den Lichterwald von Gapra, eine Militäreinrichtung für biotronische Waffentransformationen. Sie überlässt Hope die Führung und leiht ihm für seinen Schutz ein Messer aus. Später fragt sie ihn, was ihn bedrücke. Er erklärt, dass Snow am Tod seiner Mutter schuld sei, und dass er die Zeit mit Lightning als Training nutze, um sich an Snow zu rächen. Er nennt dies im Gedenken an sie Operation Nora. Sazh und Vanille erreichen mittlerweile den Auenwald von Sunleth. Über ihnen hinweg fliegen Luftschiffe des Sanktums, also beschließen sie in die andere Richtung zu ziehen, nach Nautilus. Vanille fragt Sazh, ob er Pulse hasse, und für ihn sei das eine Selbstverständlichkeit, Pulse habe sie alle ja erst in diese Situation gebracht. Sie steht kurz davor zu sagen, wer in Wahrheit für das Schicksal seines Sohnes Dajh verantwortlich ist, doch schafft es nicht.

Snow trägt Hope.png

Snow trägt Hope auf dem Rücken

Hope führt Lightning durch geheime Pfade Palumpolums zur Pflanz- und Zuchtanlage des Fal’Cie Karfunkel. Hier erkennt Lightning, dass sie tatsächlich wie Haustiere der Fal'Cie leben. Sie ermutigt Hope, zu seinem verhassten Vater zu gehen, um von dort aus weiter zu planen. An der Stadtoberfläche werden sie auf der Stelle vom PSIKOM unter der Leitung von Yaag Rosch umzingelt. Snow erscheint plötzlich mit Fang, bekämpft die Soldaten und beschwört Shiva, mit der er Rosch zum Rückzug zwingt. Lightning schubst Hope in Snows Arme und läuft weg, Fang folgt ihr. Snow nimmt Hope mit, der aber vor lauter Hass kurz davorsteht, ihm Lightnings Messer in den Rücken zu jagen, aber er folgt ihm trotzdem. Später rettet Snow sein Leben und schleppt - selbst schwer verletzt - den bewusstlosen Hope bis zu dessen Haus.

Snow verhandelt mit PSIKOM.png

Snow verhandelt mit dem PSIKOM

Dabei sprechen sie sich aus und Hope vergibt ihm. Fang entschuldigt sich bei Lightning unterdessen, weil sie und Vanille an Serahs Schicksal Schuld seien. Beide Gruppen erreichen schlussendlich Hopes Haus. Sein Vater gewährt ihnen Unterschlupf, doch plötzlich werden sie vom PSIKOM angegriffen. Snow und Rosch stehen sich gegenüber und klären ihre Standpunkte, als das Jagdgeschwader unter Rygdea eingreift und das PSIKOM vertreibt. Mit ihm fliegen sie auf die Palmekia, auf der mittlerweile Sazh und Vanille als Gefangene gehalten werden. Sie erreichten nämlich in der Zwischenzeit Nautilus, sahen sich die Pompa Sancta-Parade an und tappten in eine Falle von Jihl Nabaat. Sie setzte Sazh seinen Sohn Dajh vor die Nase, der sich sofort in Kristall verwandelte, und sie zeigte auch, dass Vanille an alledem Schuld war. Sazh war so aufgebracht, dass sein Stigma zu leuchten begann und er seine Esper Brynhildur erlangte. Anschließend nahm Nabaat sie gefangen und brachte sie auf die Palmekia.

Barthandelus1.png

Barthandelus gibt sich zu erkennen

Während Lightnings Gruppe die Luftfeste stürmt, können Sazh und Vanille aus ihrer Zelle ausbrechen. Beide Gruppen treffen sich und bekämpfen gemeinsam den sich auf der Brücke befindlichen Primarch Dysley, der die ebenfalls anwesende Jihl Nabaat kurzerhand auslöscht und sich als Fal'Cie Barthandelus zu erkennen gibt, für den Menschen nichts anderes als Werkzeuge sind. Nach seiner Niederlage erklärt er wieder in der Gestalt Dysleys die wahren Machtverhältnisse in Cocoon, nämlich dass der höchste Fal'Cie Eden von einem Wesen namens Orphanus gespeist würde. Die Bestimmung der L'Cie sei die Verwandlung in Ragnarök, die Niederstreckung des Orphanus und somit die Zerstörung Cocoons, dann löst sich Dysley in Luft auf. Die Palmekia droht zu havarieren, also besteigen die L'Cie das Luftschiff, in das sich seine Eule Minerva verwandelt. Allerdings können sie es nicht steuern, sondern fliegen automatisch in die Fünfte Arche in Cocoons Hauptstadt Eden, die als Trainingsstätte für frühere L'Cie dient.

Raines erfüllt seine Bestimmung.png

Raines erfüllt seine Bestimmung

Hier treffen sie nach einem langen Marsch Cid Raines, der erläutert, wie sie von Barthandelus zu Werkzeugen der Zerstörung Cocoons geformt würden, und dass dies alles dazu diene, die Schöpfergottheit zu erwecken, die Entität, die Menschen und Fal’Cie erschuf. Denn um die Schöpfergottheit zu rufen, bedarf es eines würdigen Opfers, das Leben der gesamten Bevölkerung dieser Welt als blutigen Tribut. Raines offenbart weiterhin selbst ein L'Cie zu sein. Indem er sie besiege, könne er sein Schicksal überwinden und das Marionettendasein abhängen, doch sie bezwingen ihn. Nach dem Kampf verwandelt er sich in Kristall und erfüllt somit seine Bestimmung, die darin lag, die Gruppe auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen, doch merkwürdigerweise verschwindet seine Kristallstatue wie von Geisterhand. Später meint Snow wiedermals, dass sie nicht auf die Fal'Cie hören dürften, sondern auf Serah und Raines. Alle stimmen zu außer Fang, denn sie bleibt weiterhin bei ihrem Ziel, Cocoon vom Himmel zu fegen. Ihr ausgebranntes Stigma leuchtet auf und ihre Esper Bahamut erscheint. Nach dem Kampf erscheint eine Brücke zu einem Portal nach Grand Pulse. Es wird beschlossen, auf Pulse nach einer Möglichkeit zu suchen, wie sie ihre Stigmata loswerden.

Vanilles Stigma.png

Vanilles Stigma brennt auf

Auf Grand Pulse angekommen machen sich Lightning, Snow und Sazh auf einen Erkundungsgang, finden dabei aber keinerlei Menschen, während Vanille schläft und Hope mit dem Chocobo-Küken Kokosnüsse sammelt. Sein Stigma schmerzt und er wird bewusstlos, das Küken alarmiert daraufhin die anderen. Als sie ihn finden, sollen sie ohne ihn weiterziehen, denn er wolle ihnen keine Last sein. Sein Stigma brennt auf und Alexander erscheint. Gemeinsam mit Fang und Lightning bezwingt er die Esper und verspricht, in Zukunft früher um Hilfe zu bitten. Ihre Reise nach Oerba, wo sie sich Antworten erhoffen, führt sie über die riesige Archylte-Steppe, wo ihnen zum ersten Mal Cie'th-Steine erklärt werden, und durch die Mah'habara-Stollen. Als sie zwischen zwei Stollen kurz die frische Luft erreichen, erfreut sich Vanille der Blumen am Wegrand. Fang versucht sie nun aus der Reserve zu locken, indem sie die Schuld für das Verderben von Grand Pulse auf sich zieht. Vanille streitet dies ab, doch Fang bleibt hartnäckig. Vanilles Schuldgefühle werden immer stärker und sie beginnt zu schreien, als ihr Stigma aufleuchtet und Hekatoncheir erscheint. Nachdem Vanille mit Fangs Hilfe die Esper bezwungen hat, gesteht Fang, dass sie seit ihrer Ankunft in Cocoon spürte, dass mit Vanille etwas nicht in Ordnung war. Vanille bricht in Tränen aus, entschuldigt sich und fällt Fang in die Arme.

Barthandelus2.png

Der zweite Kampf gegen Barthandelus

Sie erreichen schlussendlich das stark heruntergekommene Oerba. Auf einer nahezu eingestürzten Brücke treffen sie auf Serah, die über Ragnarök philosophiert. Sie fällt Snow in die Arme, aber er stößt sie nach kurzer Zeit irritiert wieder weg. Serah versucht weiterhin, alle davon zu überzeugen zu Ragnarök zu werden und Cocoon zu zerstören. Sie enthüllt sich als Dysley, der erzählt, dass es keine Hoffnung mehr gebe, und dass Cocoons Bewohner beim kleinsten Anlass bereits untergehen würden, weil sie aufgrund der Versorgung durch die Fal’Cie verhätschelt seien und alles Fremde fürchteten. Er selbst dankte ab und ernannte den von ihm wiederbelebten Raines als neuen Primarchen. In den Augen des Jagdgeschwaders wird er nun ein Verräter sein. Wenn Barthandelus verkündet, Orphanus lenke Raines, würde das Jagdgeschwader das Sanktum zerstören. Sein Alternativplan lautet, eine Invasion aus Pulse vorzutäuschen und die Menschen in Panik sich gegenseitig umbringen zu lassen. So oder so sei das Ende nah und er fragt sie, ob sie bei den Festlichkeiten teilhaben wollten, bevor er sie als Barthandelus angreift. Nach dem Kampf lässt er wieder das Minervaschiff erscheinen, bevor er sich erneut in Luft auflöst.

Eden brennt.png

Die Zerstörung Edens schreitet voran

Sie beschließen alle, dass es an der Zeit sei die Rechnung zu begleichen, steigen also in die Minerva ein und fliegen zurück nach Cocoon, ins Kapitol Eden. Kurz nach ihrer dortigen Ankunft bricht das Chaos aus, da die aufgeregten Menschen vor den L'Cie panische Angst haben. Die Soldaten des PSIKOM jagen sie durch die Stadt, zusätzlich erscheinen nun Pulse-Monster durch Portale der Fünften Arche im Stadtgebiet und lösen eine gewaltige Panik- und Zerstörungswelle aus. Die Stadt versinkt im Desaster, das auf eigene Faust handelnde Jagdgeschwader unter Rygdea erschießt Primarch Raines und die L'Cie bahnen sich ihren Weg bis in die Edenhalle durch. Yaag Rosch stellt sich ihnen erneut in den Weg, weil sie nunmal noch immer L'Cie seien und eine Bedrohung darstellten. Später bekämpfen sie ihn auch ein zweites Mal, und er kommt nun endlich zur Vernunft. Er hebt für alle Soldaten die Kampfbefehle auf und lässt sie lieber die Menschen evakuieren, anschließend sprengt er sich und zwei König-Behemoths mit einer Handgranate in die Luft.

Orphanus foltert Fang.png

Orphanus foltert Fang

Die L'Cie finden die Wiege des Orphanus im Innern des Fal’Cie Eden und kämpfen sich bis zu Barthandelus durch. Er versucht sie mit seiner Magie zu täuschen und sie noch einmal von der Zerstörung Cocoons zu überzeugen, aber sie bleiben hartnäckig und bekämpfen ihn. Er verwandelt sich daraufhin und verschmilzt mit seiner Interpretation von Orphanus. Nun erklärt er, warum die Fal'Cie nicht selbst Cocoon zerstören könnten und sie deshalb L'Cie benötigten, auch deshalb, weil Menschen aufgrund ihres Glaubens, ihres Willens und ihrer Hoffnung zum Unmöglichen imstande seien. Er foltert Vanille und zwingt sie, sich in Ragnarök zu verwandeln, doch Fang bietet sich an ihrer statt als Ragnarök an, trotz dessen, dass sie von den anderen zurückgehalten wird. Tatsächlich transformiert sie sich und attackiert Orphanus, während alle anderen außer Vanille zu Cie'th werden, weil sie ihre Bestimmung nun nicht mehr erfüllen können. Oprhanus feuert sie sogar weiter an, doch sie erinnert sich an ihre Gefährten und kommt zur Einsicht, dass es nicht Zorn war, der sie antrieb. Sie kehrt in ihre menschliche Gestalt zurück, und ebenso verwandeln sich die Cie'th zurück in die L'Cie. Orphanus foltert nun Fang und verlangt, dass sie sich wieder in ihre Form als Ragnarök verwandele und ihm erfülle, was ihm schon lange verwehrt blieb. Er fügt ihr abwechselnd schwerste Schmerzen zu und heilt sie gleich darauf wieder, um ihren Zorn zu wecken. Vanille nähert sich. Sie schwor, nicht mehr wegzulaufen, denn lieber kämpfe sie und sterbe, als dass sie kampflos aufgebe. Orphanus kann Vanilles Willen nicht brechen und explodiert, doch er erscheint nun in seiner wahren Gestalt.

Kristallsäule.png

Die Kristallsäule stützt Cocoon ab

Lightning triezt ihn, dass er an nichts glaube, nur auf seinen Tod warte und die Welt vergifte. Sie seien anders, denn sie machen das Unmögliche möglich, und dies sei ihre Bestimmung. Sie besiegen Orphanus und sorgen somit für das Ende Edens. Cocoon verliert seine gesamte Kraft und stürzt auf die Oberfläche von Pulse. Fang und Vanille verwandeln sich auf eigenen Wunsch gemeinsam in Ragnarök, weil sie ihr Schicksal akzeptieren, und springen auf Grand Pulse in einen Vulkan, aus dem daraufhin eine gewaltige Lavasäule erwächst, die Cocoon trifft und zu einer es stützenden Säule kristallisiert. Lightning, Sazh, Hope und Snow befinden sich auf Pulse und sind im Kristallschlaf, weil sie ihre wahre Bestimmung nun erfüllt haben, doch sie erwachen aus diesem und stellen fest, dass ihre Stigmata verschwunden sind. Aus der Ferne kommen die ebenfalls erwachten Serah und Dajh auf sie zu, die von Snow und Sazh sofort umarmt werden. Lightning akzeptiert Snow als Serahs Gatten und gratuliert ihnen. Im Innern der Kristallsäule schlafen nun Vanille und Fang als Kristallstatuen, weil sie ihre wahre Bestimmung endlich erfüllt haben.

Charaktere Bearbeiten

In Final Fantasy XIII gibt es nicht nur einen Hauptcharakter, sondern ähnlich wie in Final Fantasy VI dreht sich das Spiel um die Geschichten aller Party-Mitglieder gleichermaßen.

Spielbare Charaktere Bearbeiten

FFXIII-Party.png

Party von Final Fantasy XIII.

  • Lightning (jap. ライトニング, Raitoningu) — Die wortkarge Protagonistin des Spiels. Sie wurde von den Fal'Cie ausgewählt, um Cocoon zu Fall zu bringen. Lightning kämpft mit einer Gunblade und kann mittels AMP-Technologie ihre Kräfte verstärken.
  • Snow Villiers (jap. スノウ・ヴィリアース, Sunō Viriāsu) — Der Anführer der Widerstandsgruppe Team NORA und ein L'Cie. In Kämpfen lässt er seine Fäuste sprechen.
  • Oerba Dia Vanille (jap. ヲルバ=ダイア・ヴァニラ, Woruba Daia Vanira) — Eine Frau aus Pulse mit unerschütterlich sonnigem Gemüt. Ihre Waffe ähnelt einer Peitsche mit mehreren Riemen.
  • Sazh Katzroy (jap. サッズ・カッツロイ, Sazzu Kattsuroi) — Ein Pilot mittleren Alters mit dunkler Haut. Er hat ein Chocobo-Küken, das in seinem Afro lebt. Er ist ein fürsorglicher Mann mit weichem Herz und großen Sinn für Gerechtigkeit, der gelegentlich mit seiner tollpatschigen Art die Stimmung aufheitert.
  • Hope Estheim (jap. ホープ・エストハイム, Hōpu Esutohaimu) — Ein Junge mit silbernem Haar, der einen Bumerang als Waffe nutzt. Hopes Mutter kämpft als Freiwillige mit Team NORA gegen die Soldaten von Cocoon, doch sie verliert im Kampf ihr Leben, weshalb er Snow für ihren Tod verantwortlich macht.
  • Oerba Yun Fang (jap. ヲルバ=ユン・ファング, Woruba Yun Fangu) — Eine L'Cie aus Pulse und willenstarke Frau, die auf der Suche nach Vanille ist und als Waffe einen Speer verwendet.

Weitere Charaktere Bearbeiten

Team Nora Gruppenfoto.png

Team Nora

  • Gadot (jap. ガド, Gadō) — Mitglied von Team NORA und Snows Kindheitsfreund. Er ist dunkelhäutig mit orangenem Haar. Er verwendet eine Maschinenpistole.
  • Lebreau (jap. レプロ, Reburo) — Eine Frau mit schwarzem Haaren und einer Schmetterlingstätowierung auf ihrer Schulter. Sie ist Mitglied von Team NORA und benutzt ein Gewehr im Kampf.
  • Maqui (jap. マーキー, Mākī) — Eine junge, blonde Person mit einer „Schutzbrille“. Er trägt schwarze und pinke Kleidung. Er ist ebenfalls Mitglied von Team NORA.
  • Yuj (jap. ユージュ, Yūju) — Ein weiteres Mitglied von Team NORA.
  • Serah Farron (jap. セラ・ファロン, Sera Faron) — Sie ist die jüngere Schwester von Lightning und Snows Verlobte.
  • Dajh Katzroy (jap. ドッジ・カッツロイ, Dojji Kattsuroi) — Der sechsjährige Sohn von Sazh.
  • Nora Estheim (jap. ノラ・エストハイム, Nora Esutohaimu) - Hopes Mutter, die während der Schlacht nach der Purgation ihr Leben ließ. Sie trägt weiße Kleidung und hat weißblondes Haar.
  • Bartholomew Estheim (jap. バルトロメイ・エストハイム, Barutoromei Esutohaimu) - Der Vater von Hope und ein Angestellter des Sanktums. Trotz seiner Position entschließt er sich, seinen Sohn nicht zu verraten und unterstützt die L'Cie bei der Flucht.

Antagonisten Bearbeiten

Jihl Nabaat FFXIII.jpg

Jihl Nabaat

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Yaag Rosch

  • Jihl Nabaat (jap. ジル・ナバート, Jiru Nabāto) — Eine intelligente Frau mit Haaren, die bis zu ihren Knien reichen. Sie ist Oberstleutnant des Sanktums.
  • Yaag Rosch (jap. ヤーグ ロッシュ, Yāgu Rosshu) — Er ist Kommandeur des PSIKOM, strebt nach Frieden für die Bürger Cocoons und sieht deshalb die L'Cie als Bedrohung.
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Galenth Dysley

  • Galenth Dysley (jap. ガレンス・ダイスリー, Garensu Daisurī) - Der Vorsteher des Sanktums. Er leitet die Purgation ein und will alles Fremde aus Cocoon heraushalten. Insgeheim wacht er als der Fal'Cie Barthandelus über die L'Cie, um sie ihrer Bestimmung entgegenzuführen. Zu Hilfe nutzt er dazu den mystischen Vogel Minerva.


Musik Bearbeiten

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Serahs Thema
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Die Musik von Final Fantasy XIII wurde von Masashi Hamauzu komponiert. Der Titelsong zum Spiel ist „Kimi ga iru Kara“ (jap. 君がいるから "Weil du hier bist") und wird von Sayuri Sugawara gesungen. Das prägnanteste Stück ist Serahs Thema, das in vielen Szenen gespielt wird. Es taucht in mehreren Variationen auf und zieht sich wie ein roter Faden durch das Spiel. Remixe dieses Stücks laufen als Hintergrund im Auenwald von Sunleth, in Nautilus oder während dem Feuerwerk in Bodhum. Es ist ein sehr melodramatisches Lied mit einer traurigen Grundstimmung, aber einem aufheiternden Text. In den westlichen Versionen steuert Leona Lewis ein eigenes Lied namens „My Hands“ bei, das im Abspann anstelle von „Kimi ga iru Kara“ gespielt wird. Laut den Produzenten wurde dieses Lied gewählt, weil der japanische Text nicht adäquat ins Englische übertragbar sei, und zumal es der Stimmung gut entspreche.

Entwicklung Bearbeiten

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Bild aus dem ersten Trailer mit anderem Kampfsystem.

Laut Square Enix sollte Final Fantasy XIII noch für die PlayStation 2 erscheinen. Nachdem die Entwickler aber die Tech-Demo von Final Fantasy VII für die PS3 fertiggestellt hatten, sollen sie so von der neuen Hardware beeindruckt gewesen sein, dass Square Enix beschloss, Final Fantasy XIII für die PS3 zu entwickeln.

Final Fantasy XIII wurde erstmalig offiziell auf der 2006 im Rahmen der Pressekonferenz des Elektronik- und Konsolenherstellers Sony vorgestellt. Seitdem wurde das Kampfsystem einige Male verändert. Eigens für dieses Spiel wurde die plattformübergreifenden Engine „Crystal Tools“ entwickelt.

Am 14. Juli 2008 wurde auf der E³ - während der Pressekonferenz von Microsoft - bekanntgegeben, dass das Spiel in Europa und Nordamerika parallel neben der Playstation 3 auch für die Xbox 360 erscheint. Das Spiel erschien zuerst in Japan für die PS3 und dann lokalisiert und auf die Xbox 360 portiert im Westen. In Japan erschien FFXIII nicht für die Xbox 360.

Eine Demo-Version von Final Fantasy XIII wurde zusammen mit Final Fantasy VII: Advent Children Complete in Japan am 16. April 2009 für die Playstation 3 veröffentlicht. Der Spieler wurde so mit dem Kampfsystem vertraut; spielbar sind jedoch nur Lightning und Snow; Sazh, Lebreau und Gadot unterstützen die zwei im Kampf. Die Demo wurde nicht außerhalb Japans veröffentlicht.

Wie schon bei den Vorgängern gibt es lediglich eine japanische und eine englische Sprachausgabe. Die Bildschirmtexte wurden allerdings für die jeweiligen Sprachen lokalisiert.

GalerieBearbeiten

 
Final Fantasy XIII Werbecover Artwork.jpg
 
FFXIII-Party.jpg

Trivia Bearbeiten

  • Final Fantasy XIII erhielt 2008 den MTV Game Award in der Kategorie Do Believe The Hype für das „meistgewollte“ Spiel.
  • Auf dem Logo sieht man Cocoon, wie es von der Kristallsäule gehalten wird.
  • Die Hauptcharaktere wurden diesmal sehr westlich designt und sollten keine japanischen Züge erhalten. So ist etwa Snow Villiers Aussehen an das von Menschen nördlicher Gebiete angelehnt.
  • In Kingdom Hearts 358/2 Days besitzt Luxord ein Kartenset, das aus CDs besteht. Es trägt den Namen „Finest Fantasy 13“. Dies soll eine Anspielung auf Final Fantasy XIII sein.

Weblinks Bearbeiten

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Wikipediaartikel:
„Final Fantasy XIII“

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