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Freia Crescent
Freya Render.jpg
„Vergebliche Liebe und die noch größere Angst, in Vergessenheit zu geraten...“
Portrait Freia FFIX Portrait.jpg
Rasse Burmecianer
Beruf Drachenritter
Geburtsdatum Juli 1778
Alter 21
Geburtsort Burmecia
Heimat Burmecia
Händigkeit Rechtshänder
Fähigkeit Drakotek und Sprung
Trance Verbesserter Sprung
Waffen Speere


Freia Crescent ist ein spielbarer Charakter aus Final Fantasy IX. Sie ist eine Drachenritterin und stammt aus Burmecia. Sie durchstreift die Welt auf der Suche nach Fratley, ihrem Geliebten, der sie unter dem Vorwand einer Weltreise in Burmecia zurückließ und seither verschollen ist. Freia ist neben Mahagon der ernste Part in der Gruppe. So ist sie selten zu Scherzen aufgelegt und agiert mit Bedacht und Sorgfalt. Doch trotz allem hat für sie das Wohl ihrer Freunde und ihres Volkes oberste Priorität.

HandlungBearbeiten

Final Fantasy IX Bearbeiten

Freia schließt sich Zidane, als dessen alte Bekannte, der Spielertruppe in einer Kneipe Lindblums an. Zum ersten Mal spielbar wird sie während des Jagdfestivals im Kampf gegen das Monster Zagnar. Sollte Freia das Festival für sich entscheiden, erhält der Spieler einen Korallenring. Nach der Preisverleihung taucht im Thronsaal des Großherzogs ein verwundeter Soldat aus Burmecia auf. Seine Augen sind durch Magie verbrannt und er scheint sich mit letzter Kraft nach Lindblum gerettet zu haben, um von der Invasion durch Alexandria zu berichten. Cid bietet die Hilfe Lindblums an, jedoch stirbt der Soldat als er sich auf den Weg zum König von Burmecia machen will. Freia beschließt nach Burmecia zu reisen, um ihr Volk zu unterstützen. Zidane bietet seine Hilfe an und auch Prinzessin Garnet alias Lili möchte sie begleiten. Nach einem heftigen Wortgefecht mit Zidane, der diese Entscheidung nicht gutheißt, stärkt die Gruppe sich bei einem Essen. Zu spät bemerken alle, dass dem Essen Schlafkraut beigegeben wurde.

Nachdem Freia, Zidane und Vivi wieder aufwachen, bemerken sie, dass Lili und Steiner verschwunden sind. Sie machen sich sofort auf den Weg in Richtung Burmecia und treffen unterwegs im Morast der Qs auf Quina, welcher sich ihnen anschließt. Dabei passieren sie Gizarmalukes Grotte, welche bereits von Schwarzmagiern bewacht wird. Sie stellen sich Gizarmaluke, der durch Son und Zons Tun sogar die Burmecianer angreift. Als sie in Burmecia ankommen, ist die Stadt größtenteils schon verwüstet und die Gruppe beschließt nach Überlebenden zu suchen. Die wenigen Leute, denen sie helfen konnten, lassen Freia zweifeln, wie es dem König und vielen gehen mag. Sie spürt eine Präsenz im Königspalast und begibt sich dort hin. Zidane und Freia können ein Gespräch zwischen Königin Brane, Generälin Beatrix und dem, zu dem Zeitpunkt noch unbekannten, Kuja belauschen. So erfahren sie, dass die wenigen Überlebenden, darunter auch der König von Burmecia, sich in den schützenden Sand, nach Cleyra, gerettet haben.
Fratley verlässt Burmecia.png

Freia erinnert sich an Fratleys Abreise

Bei dem Anblick von Beatrix muss Freia sich unweigerlich an ihren Geliebten Fratley erinnern, welcher auf der Suche nach Stärke zu einer Reise aufgebrochen ist. Er hat ihr von Beatrix und deren unglaublichen Fähigkeiten erzählt. Plötzlich taucht ein Burmecia-Soldat auf und versucht Beatrix zu bekämpfen, jedoch können Zidane und Freia eingreifen. Mittlerweile sind auch Vivi und Quina in den Palast eingedrungen und sie eilen dem Soldaten zu Hilfe. Es kommt zum Kampf mit Beatrix, welchen die Gruppe aber verliert. Sie können nur noch mit ansehen, wie der Feind die Ruinen von Burmecia verlässt. Nach einiger Zeit haben sie sich erholt und brechen nach Cleyra auf, welches von einem riesigen Wirbelsturm umfasst ist.
Freia tanzt mit Cleyra-Tänzerinnen.png

Freia bei dem Ritual zur Stärkung des Sandwirbelsturms von Cleyra

Sie passieren den Stamm des Baumes, auf dem Cleyra erbaut wurde und treffen tatsächlich auf den König von Burmecia. Von alexandrischen Truppen fehlt jedoch noch jede Spur. Während Freia sich zur Audienz mit dem König begeben hat, wird Zidane gerufen, weil ein Kind vom sonst eigentlich friedlichen Ameisenlöwen angefallen wurde. Kurz darauf stößt auch Freia wieder zu ihnen und bemerkt, dass es sich bei dem Kind um den Sohn des Königs, Puck handelt. Sie können ihn befreien, jedoch läuft er sofort wieder davon, da er nicht auf seinen Vater treffen will. Freia berichtet daraufhin dem König, dass es seinem Sohn gut geht. Sie wird von dem Hohepriester des Cleyra-Tempels darum gebeten, bei einem Ritual zur Verstärkung des Sandwirbelsturms behilflich zu sein. Sie erklärt sich dazu bereit, da sie so wenigstens Cleyra von Nutzen sein kann. Jedoch verläuft das Ritual nicht, wie geplant und der Sandwirbelsturm löst sich aus unerklärlichen Gründen auf. Freia und Zidane beschließen den Baum hinab zu klettern. Auf ihrem Weg nach unten begegnen sie einigen Alexandria-Soldatinnen. die Gruppe kehrt um, da sie finden, dass es für eine Invasion bisher zu wenig Gegner waren, die sie angetroffen haben. Als sie wieder in der Stadt ankommen, teleportieren sich gerade die Schwarzmagier hinein und setzen zum Angriff an. Zidane und seine Freunde können einigen Stadtbewohnern und Flüchtlingen helfen sich in den Tempel zu retten. Kurz bevor sie diesen betreten können, werden sie eingekreist. Plötzlich taucht ein Mann aus dem Nichts auf, der mit seinem Speer die Schwarzmagier nieder streckt und somit den Weg in den Tempel frei macht. Es stellt sich heraus, dass dieser Mann Fratley ist. Auf seinen Reisen hat er allerdings seine Erinnerung verloren und so erkennt er Freia und auch seinen König nicht wieder. Er weiß nur, dass er Drachenritter ist und macht sich auf den Weg, um weitere Gegner zu beseitigen und die Stadt zu verteidigen. Freia hat zwar erfahren, dass ihr Fratley noch lebt, doch schmerzt es sie, dass er sie vergessen hat. In dem Moment dringt Beatrix in den Tempel ein und entwendet den Schatzkristall. Die Gruppe folgt ihr und stellt sie zum Kampf, den sie auch dieses Mal nicht gewinnen können.

Mittels Teleporter der Schwarzmagier gelangt die Gruppe, bis auf Quina, an Deck der Roten Rose, genauso wie Beatrix zuvor. Sie werden Zeuge der Zerstörung Cleyras durch die Bestia Odin und finden heraus, dass Königin Brane Lili gefangen hält und diese hinrichten lassen will. Erneut nutzen sie die Teleporter, um ins Schloss Alexandria zu eilen und Lili zu retten.

In Alexandria angekommen finden sie Lili, dank der Hilfe von Steiner und Marcus im Keller des Schlosses. Zu eben dieser Zeit kommt auch die Rote Rose in Alexandria an und die Gruppe stellt sich ein letztes Mal Beatrix zum Kampf. Auch dieses Mal bleibt Beatrix ungeschlagen, jedoch stellt sie sich gegen ihre Königin, um der Prinzessin und ihren Freunden die Flucht zu ermöglichen. Freia und Steiner bleiben mit ihr im Schloss zurück und bekämpfen die Monster, die Königin Brane auf sie hetzt. Zidane setzt seine Reise vorerst ohne Freia fort. Sie begegnen sich wieder, als Zidane und Lili vom Äußeren Kontinent nach Alexandria zurückkehren und die Krönung der neuen Königin bevorsteht.

Professor Toto lädt die Gefährten für ein bisschen Abwechslung zu sich nach Treno ein, da dort das Kartenturnierstattfinden wird. Freia beschäftigt sich mit Mahagons Vergangenheit. Dieser erzählt ihr, wie Zidane und er aufeinander getroffen sind und er schließlich zum meistgesuchten Verbrecher des Kontinents wurde. Zufällig treffen sie während des Kartenturniers auf den derzeitigen Champ, Großherzog Cid. Dieser befindet sich auf einem Testflug mit dem neuen Luftschiff, der Hildegard 2. Die Gruppe benutzt eben dieses, um zurück nach Alexandria zu gelangen, da Eiko spürt, dass etwas nicht stimmt. Im Schloss angekommen wurde bereits die Evakuierung der Bevölkerung angeordnet, da Kuja mit Nebelmonstern und der Bestia Bahamut Alexandria angreift. Wieder machen sich alle auf die Suche nach Lili, die während dessen zusammen mit Eiko Alexander beschwört, um Bahamut abzuwehren. Die Gruppe erreicht das Dach des Schlosses und Zidane beschließt allein zu gehen. Seine Gefährten, darunter auch Freia, akzeptieren dies und ziehen sich zurück.

Nachdem Alexandria zerstört wurde, hat die Gruppe sich nach Lindblum begeben. Ihr vordringliches Interesse gilt Kuja, dessen Versteck sie immer noch nicht gefunden haben. Großherzog Cid hat bei der Flucht aus Alexandria beobachtet, dass er von Schwarzmagiern begleitet wurde. Daraufhin begeben Zidane und seine Freunde sich zu deren Dorf und erfahren dort, wo Kujas Versteck liegt. Als sie dieses betreten wollen, werden sie jedoch getrennt, da Kuja sie bereits erwartet. Zidane stimmt gezwungenermaßen zu für Kuja den Gurugstein aufzutreiben. So teilt sich die Gruppe und Zidane macht sich mit drei Freunden auf den Weg nach Oeil Vert. Doch Kuja ist nicht gewillt sein Versprechen zu halten und hat einen Mechanismus in Gang gesetzt, der die verbliebenen Gefährten das Leben kosten kann. Großherzog Cid kann dies verhindern, da er mit Zidane aus seiner Zelle herausgekommen ist. Kurz nachdem Zidane mit dem Gurugstein vom Vergessenen Kontinent zurückgekehrt ist, treffen die Freunde wieder aufeinander. Doch Zidane darf Kuja den Gurugstein nicht übergeben. Als sie bei ihm ankommen, ist es allerdings zu spät. Kuja holt sich den Stein und Zon und Son entführen Eiko.

Die Gruppe folgt Kuja, der den Verschlossenen Kontinent ansteuert. Im Vulkan Gurug versucht er die Bestia aus Eiko zu extrahieren, was jedoch dank Mogu misslingt. Als er sieht, dass Mogu durch eine Trance eine komplette Verwandlung in eine Bestia gelingt, ändert er seine Pläne und zieht sich zurück. Zufällig entdeckt Zidane's Gruppe einen Raum in dem sich Großherzogin Hilda aufhält. Zusammen mit ihr reisen sie zurück nach Lindblum. Hilda verwandelt Cid zurück in seine menschliche Gestalt und erzählt der Gruppe, dass Kuja einen Weg nach Terra sucht. Um dorthin zu gelangen, muss jedoch ein Siegel gebrochen werden, dessen Schlüssel sich in der Alten Hochburg Ipsen befinden. Im hintersten Raum der Burg finden sie eine Wand, die die Weltkarte zeigt. Sie entnehmen die Spiegel und teilen sich auf, um alle Spiegel gleichzeitig in die vier Schreine einsetzen zu können, da nur so das Siegel aufgelöst wird. Freia bildet mit Mahagon eine Gruppe und setzt den Spiegel des Feuers im Feuerschrein auf dem Verschlossenen Kontinent ein. In einigen Zwischenszenen sieht man, dass sich ihnen der Feuerwächter Kali in den Weg stellt. Nach dem Sieg über diesen setzen sie den Spiegel ein und werden mit dem Luftschiff von den anderen wieder abgeholt.

Sie fliegen zur Insel des Lichts und werden von dort nach Terra teleportiert. Zidane erfährt in Bran Barlu, dem Dorf der Genome, dass dies seine Heimat ist. Garlant erzählt ihm, dass er dafür geschaffen wurde, um die Menschen auf Gaia zu töten und die Übernahme des Planeten, durch den Planeten Terras vorzubereiten. Bei dem Versuch ihn anzugreifen, wird Zidane gelähmt und fort geschafft. Nach seinem Erwachen eilen ihm seine Freunde zur Hilfe, die er aber nicht in die Sache hineinziehen will. Schließlich können sie ihn davon überzeugen, dass sie gemeinsam gehen und sie stellen sich erst Garlant und danach Kuja zum Kampf. Zwar können sie Kuja besiegen, allerdings wechselt dieser in den Trance-Zustand und benutzt Ultima. Zidane und seine Freunde können nur noch fliehen, da Terra kurz vor der Zerstörung steht. Wieder in Gaia angekommen, betreten sie durch das Portal am Baum Iifars Memoria, den Ort der Erinnerung. Sie nähern sich immer weiter dem Ursprung allen Lebens, dem Kristall. Dort wartet Kuja auf sie und fordert erneut zum Kampf. Als dessen Kräfte wieder schwinden, benutzt er abermals Ultima und die Gruppe wird kampfunfähig. Als sie erwachen finden sie sich am Hügel der Verzweiflung wieder, wo sie gegen Ewiges Dunkel kämpfen, um das Kristall und jede Existenz zu schützen. Mit letzter Kraft teleportiert Kuja sie nach gewonnener Schlacht zum Baum Iifars zurück. Während seine Freunde ins Luftschiff von Großherzog Cid steigen und nach Hause zurück kehren, bleibt Zidane zurück, um Kuja zu retten.

Fratley im Ending von FF IX.png

Freia und Fratley bauen Burmecia wieder auf

Im Abspann wird gezeigt, wie es den wichtigsten Leuten aus Zidanes Umgebung ergangen ist. Freia und Fratley sind nach Burmecia zurückgekehrt in der Hoffnung, dass sie es mit ihren Freunden wieder aufbauen können. Fratley kann sich zwar nicht an alles erinnern, jedoch weiß er nun, dass er Freia tatsächlich liebt. In Alexandria wird wieder das Stück "Deine Taube möcht' ich sein" aufgeführt und auch Freia besucht es. Mit einem dunklen Mantel verhüllt gibt die Person, die Marcus spielt, sich als Zidane zu erkennen. Lili traut ihren Augen nicht und läuft ihm entgegen. Ihre Freunde und die Zuschauer des Stückes klatschen Beifall.


KampfeigenschaftenBearbeiten

Freia Ingame Sprite.PNG
Hauptartikel: Drakotek und Sprung.
Hauptartikel: Freias Waffen.
Gegnerartikel: Freia (Doppelgänger).

Wie alle Dragoner in der Final Fantasy-Serie verwendet Freia Speere und Lanzen. Als Drachenritterin stellen ihre speziellen Kommandos ebenfalls eine Verbindung zu Drachen her: Drakotek und Sprung. Drakotek umfasst verschiedene offensive und unterstützende Techniken, bei Sprung springt Freia hoch in die Luft, bleibt dabei temporär unangreifbar, um eine Runde später mit einem Speerstoß auf einen Gegner herabzustürzen. Im Trance-Zustand verändert sich ihre Sprung-Technik. Anstelle des vorherigen Einzelvisiers, werden Gegner nun im Flächenvisier attackiert und Freia beendet den Sprung erst, sobald ihre Trance-Leiste wieder leer ist. Für diese Zeit steht sie allerdings für keine anderen Aktionen zur Verfügung, bleibt im Gegenzug jedoch für die gesamte Dauer des Sprunges unangreifbar.

Weiterhin existiert eine Kopie von Freia, die vom Gegner Epitaph in Oeil Vert gerufen wird. Sofern sich die echte Freia in der Gruppe des Spielers befindet und zudem nicht kampfunfähig ist, so setzt die falsche Freia Todesurteil ein, um das Original zu besiegen. Dabei wird sie erwähnen, dass es sich bei ihr um die echte Freia handele.

GalerieBearbeiten

 
Freia Crescent Artwork.jpg
 
Zidane trifft Freia wieder.png
 
Freia quina mahagon.jpg
 
Freias Waffen.jpg
 
Freia Crescent.jpg

EtymologieBearbeiten

Freya (Freia) ist die nordische Göttin der Lust und der Liebe von den Wanen, also den Fruchtbarkeitsgöttern. Zwischen den Wanen und den Asen, den Kriegsgöttern, herrschte Krieg. Man einigte sich aber auf einen Friedenspakt. Um den zu sichern, tauschten Asen und Wanen Götter aus. Zu den Asen kamen der Meeresgott Njörd und die Zwillinge Freyr und Freya. Sie ist die Geliebte des Asen-Gottes Odin, der namentlich ebenfalls sehr häufig in den Final Fantasy-Spielen erscheint.

TriviaBearbeiten

  • Zählt man die Spiele nicht mit, in denen jeder Charakter einen Job erlernen kann, so ist Freia die erste weibliche Dragoon der Spiele-Reihe.
    • Ebenso ist sie nach o.g. Betrachtungsweise, auch die erste weibliche Hauptfigur, die ihre Gefährten im Kampf schützen kann. In diesem Fall mittels der Hilfs-Ability Bodyguard.
  • Ihren Nachnamen teilt sie sich mit Lucretia Crescent aus Final Fantasy VII.

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