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Final Fantasy Almanach

Imperator Mateus

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ChocoboFeder2 Dieser Artikel wurde zum Artikel des Monats September 2010 gewählt. ChocoboFeder

Imperator Mateus Amano Artwork
Imperator Mateus (Artwork von Yoshitaka Amano)
Gunblade73Hinzugefügt von Gunblade73
Quote2 I-ich?! U-unmöglich... E-eine Niederlage... ist nicht... akzeptabel... Nicht nur einmal, sondern sogar ein zweites Mal soll ich euch unterlegen sein...? Was... Wer... seid... ihr?! Huaaarghhh! Quote1
– Imperator Mateus

Imperator Mateus ist der Hauptantagonist aus Final Fantasy II. Er ist als Herrscher über das Reich Palmekia verantwortlich für den Tod unzähliger Menschen und der Verursacher und Treiber von Chaos und Unterdrückung ohne erkennbaren Grund außer blinder Machtgier. Weiterhin ist er absolut rücksichtslos bei seinen Handlungen und schreckt nicht vor List und Tücke zurück. Er besitzt herausragende beschwörerische Fähigkeiten, da er für das Erscheinen sämtlicher Monster in der Welt des Spiels verantwortlich ist. Firion kann ihn zwar besiegen, doch nach seinem Tod übernimmt er die Unterwelt und kehrt mit noch mächtigeren Kräften wieder zurück.

Handlung Bearbeiten

ImperatorAmano

Aus zunächst unbekanntem Grund begann der Imperator vor Beginn des Spiels plötzlich und unerwartet mit den anderen Reichen Krieg zu führen und viele schreckliche Schlachten zu schlagen. Zu seiner Hilfe beschwor er viele Monster und Dämonen, die er für sich kämpfen ließ. Sich widersetzende Gebiete ließ er mit seinen Streitkräften überrennen. Einen besonders wichtigen strategischen Vorteil verschaffte er sich, weil er sich der Drachenritter von Dhyst entledigte, indem er das Trinkwasser ihrer Drachen vergiftete und die Drachenritter selbst mit seinen Dämonen in einer großen Schlacht zerrieb. Außer einer Mutter mit ihrem Sohn und einem letzten im Sterben liegenden Drachen hat niemand die Schlacht überlebt. Auch das Königreich Kashyuon überrannte er und verwüstete die Burg. Lediglich die beiden Prinzen Scott und Gordon konnten sich in Sicherheit bringen. Mit dem Überfall auf Finn beginnt das Spiel.

Trotz seiner Vorbereitungen ist das Königreich chancenlos. Das Schloss wird gestürmt und besetzt, die Einwohner der Stadt sind den Streitkräften ausgeliefert, der König entgeht nur knapp dem Tode. Firion flüchtet gemeinsam mit seinen Freunden Ghai, Maria und Leon aus der Stadt, doch sie werden von vier Schwarzrittern verfolgt und schwer verwundet. Leon fällt dabei in die Hände des Imperators und wird zu seiner rechten Hand. Der Imperator bildet ihn als Dunkelritter aus und überträgt ihm das Kommando über die wichtigsten Schachzüge, zum Beispiel den Bau des Zerstörers. Mit diesem gigantischen Schlachtschiff will er seine Übermacht weiter ausbauen und radiert als Demonstration mehrere Städte aus, darunter auch Altea, den Stützpunkt der Wildrose. Wahrscheinlich durch Leon erfährt der Imperator von den Handlungen von Firion, den dieser in Bafusk getroffen hat. Obwohl Firion eigentlich völlig chancenlos sein müsste, nimmt ihn der Imperator ernst, antizipiert dessen nächsten Zug und stellt ihm eine Falle. Er entführt Prinzessin Hilda auf unbekannte Weise, was also auch von seinem Wissen über sie und ihren Aufenthaltsort Aufschluss gibt, und ersetzt sie durch eine Lamia-Königin, die Firion auslöschen soll. Er platziert sie an Bord des Zerstörers selbst, da er weiß, dass Firion sich einschleichen und sie befreien würde. Laut seinem Plan soll Firion also entweder durch die zahlreichen Streitkräfte an Bord des Zerstörers unschädlich gemacht werden oder eben durch seinen Lockvogel. Dennoch gelingt Firion das Überleben, da Maria den Schwindel aufdeckt. Dies zeigt die Gerissenheit des Imperators, da er auch schlicht den Stützpunkt der Wildrose auslöschen könnte, aber er präferiert dieses Spiel wahrscheinlich aus schlichter Arroganz und Überlegenheit.

Die echte Prinzessin setzt er als Trophäe im Kolosseum an. Erneut läuft ihm Firion in die Hände, weil er die Prinzessin retten muss. Dies ist die erste Begegnung der beiden Parteien. Der Imperator begrüßt Firion und zeigt sich von dessen Mut und Tatendrang sehr beeindruckt. Obwohl ihm dieser ein Dorn im Auge ist, entledigt er sich seiner nicht, sondern lässt ihn von Leon arrestieren und verlässt den Schauplatz. Firion kann jedoch fliehen und Hilda befreien. Den Rebellen gelingt mit der Befreiung von Finn ein glorreicher Rückschlag. Als Reaktion beschwört der Imperator einen gigantischen Wirbelsturm herauf, der ein ganzes Schloss beherbergt, und löscht damit erneut mehrere Städte aus.

Imperator Mateus Amano Artwork2

Hier erwartet er Firion, der ihm günstigerweise gleich den letzten lebenden Drachen ausliefert. Zunächst schickt er mehrere Monster gegen Firion in den Kampf, dann stellt er sich ihm selbst, verliert aber den Kampf und stirbt. Er ist aber nicht endgültig vernichtet, sondern wird sogar noch stärker. Bei seinem Tod spaltet sich seine Seele in eine helle und eine dunkle Seite. Der dunkle Imperator übernimmt die Kontrolle über die Unterwelt und befehligt nun ihre Dämonen. Seine Macht wächst dadurch massiv weiter und er steht aus der Unterwelt wieder auf, verdrängt Leon mühelos von seinem Thron im Schloss Palmekia und beschwört den Palast der Unterwelt, das Pandämonium, herauf.

Er erklärt sich selbst als den Herrscher über Erde und Hölle gleichermaßen, doch schlussendlich wird er von Firion ein zweites Mal aufgefunden und besiegt. Ungläubig, dass es Firion gleich zweimal gelang ihn zu besiegen, verschwindet er ins Nichts. In der Bonus-Episode namens Renaissance, ziehen die vier gefallenen Kämpfer Min'U, Scott, Josef und Richard von Hohewind durch das Reich der Toten und finden dort den hellen Imperator. Er versucht sie zu täuschen und auf die falsche Fährte zu führen, doch sie entlarven ihn und er erläutert seine wahren Absichten. Es zeigt sich, dass er ein Misanthrop ist und die Menschheit verachtet, da sie seit jeher für alles Leid der Welt verantwortlich sei. Die Kämpfer besiegen ihn aber gleichzeitig als Firion dessen dunkle Seite bekämpft, wodurch seine endgültige Vernichtung vollzogen wird.

KampfverhaltenBearbeiten

Gegnerartikel: Imperator (Boss), Imperator (Endgegner), Imperator-Fluch und Imperator (Renaissance).

Der Imperator tritt ab der Dawn of Souls-Version von Final Fantasy II insgesamt vier Mal als Gegner auf, wobei der Imperator-Fluch lediglich einen Gegner darstellt, der dem Imperator äußerlich ähnelt. In den früheren Versionen des Spiels steht der Renaissance-Modus zudem nicht zur Verfügung und somit auch nicht der entsprechende Bossgegner.

Andere Auftritte Bearbeiten

Imperator Dissidia

Dissidia: Final Fantasy Bearbeiten

Hauptartikel: Imperator Mateus (Dissidia).

In Dissidia: Final Fantasy ist er einer der spielbaren Charaktere auf der Seite von Chaos. Hier wird er als sehr intelligent und berechnend dargestellt. Er verliert nie die Raison im sicheren Wissen, dass sein Plan aufgehen werden wird. Von ihm stammt die Idee und die Inszenierung, wie Cosmos umgebracht werden kann.

Dissidia 012 Final FantasyBearbeiten

Imperator Mateus hat auch wieder einen Auftritt im Nachfolger von Dissidia: Final Fantasy und steht wieder im Konflikt mit Firion. Aber sein Gegenstück im zwölften Zyklus ist Yuna.

Galerie Bearbeiten

 
Dunkler Imperator
 
Heller Imperator
 
Imperator Portrait PSP

Etymologie Bearbeiten

Mateus ist die portugiesische Form des männlichen Vornamens Matthias. Es ist nicht eindeutig geklärt, ob sich sein Name auch auf den Apostel und Evangelisten Matthäus bezieht.

Trivia Bearbeiten

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