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Final Fantasy Almanach

Macalania

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Macalania FFX.jpg

Die heilige Quelle im Wald von Macalania

Macalania ist ein Gebiet in Final Fantasy X und Final Fantasy X-2, das in der Mitte Spiras liegt und an die Donnersteppe, die Stille Ebene sowie Bevelle grenzt. Politisch untersteht es den Guado und damit, während der Handlung in Final Fantasy X, Seymor Guado, der zudem der Hohepriester des hier befindlichen Yevon-Tempels, der die Asthra der Bestia Shiva beherbergt, ist. Die Region teilt sich in den vereisten See und das verschneite Umland, zudem auch der Tempel gehört, und den Macalania-Wald, in dem ein deutlich wärmeres Klima herrscht.

ÖrtlichkeitenBearbeiten

Macalania-WaldBearbeiten

Der verwunschen wirkende Wald von Macalania macht den größten Teil des Gebietes aus. Innerhalb des Waldes bewegt man sich über hölzerne Pfade, die natürlichen Ursprungs zu sein scheinen zwischen den Bäumen entlang. Es herrscht eine beständige Dunkelheit, die von schimmernden, kristallartigen Gebilden am Rand des Weges erhellt wird. Von der Kreuzung im Wald führen Wege in die Donnersteppe, zum Haupttor von Bevelle, das der Gruppe jedoch verschlossen bleibt und in die Stille Ebene. Neben den breiten, verschlungenen Wegen führen einige regenbogenfarbene Lichtpfade höher hinauf in die Baumkronen und zu einer Art Knospe, vor der man die Waffen des Solaris vorlegen und bei Vorhandensein der entsprechenden Marken und Siegel aufwerten kann.

Der Wald teilt sich in einen südlichen Teil, der der Donnersteppe und der Stillen Ebene zugewandt ist, einen mittleren Teil und einen nördlichen Abschnitt, der zum See führt. Innerhalb des Waldes gibt es zwei besondere Quellen, die im Laufe der Handlung eine besondere Rolle spielen. Die Sphäroid-Quelle befindet sich im nördlichen Teil des Gebietes, kurz vor dem Übergang zum See. Ihr Wasser weist eine außergewöhnliche Konsitenz auf und eignet sich zur Herstellung von Sphäroiden. Diese beinhalten allerdings Erinnerungen, was wiederum die Entstehung von Monstern an dieser Stelle begünstigt. Hier findet sich nach dem Kampf gegen die Sphäromasse der erste von Jekkts Sphäroiden. Im südlichen Teil des Waldes entspringt die Heilige Quelle, an die Yuna sich nach den Ereignissen in Bevelle zurückzieht, während der Rest der Gruppe im Bereich Nachtlager wartet. Hier wartet später auch der Mann, der von seiner Frau und seinem Kind, die sich im südlichen Teil des Waldes aufhalten vermisst wird. Spricht man ihn an, kehrt er zwar zu seiner Familie zurück, doch inzwischen ist das Kind verschwunden. Dieses befindet sich nun auf dem Kristallpfad in der Mitte des Waldes. Nach einem Gespräch mit dem Jungen verwandelt sich der Nebelspiegel in den Solarisspiegel, der für das Erlangen der Waffen des Solaris notwendig ist.

Im nördlichen und mittleren Teil des Waldes ist es möglich, das Minispiel Schmetterlingsjagd zu spielen, das von einem vogelartigen Wesen erklärt wird. Wird der regenbogenfarbene Schmetterling am Anfang eines Areals berührt, erscheinen entlang des gewöhnlichen Weges blaue und rote Schmetterlinge. Es gilt innerhalb eines Zeitlimits alle blauen Schmetterlinge zu fangen, während die roten jeweils einen Kampf bedeuten, der unabhängig von der Dauer die verbleibende Zeit um etwa eine Sekunde verringert. Dieses Spiel kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten gestartet und beliebig wiederholt werden. Nachdem der Spieler über das Flugschiff verfügt, ist das Jupiter-Siegel für Kimahris Solariswaffe als Preis für das Meistern beider Bereiche ausgesetzt.

Macalania-SeeBearbeiten

Der See von Macalania ist von einer dicken Eisdecke überzogen und auch das Gebiet rund um den See ist mit Schnee bedeckt. Hier befindet sich eine weitere Filiale von Rins Reisebedarf, deren Lage von O'aka XXIII. als besonders gewinnträchtig beurteilt wird. Vom See aus führt einerseits ein Weg in den Wald andererseits gelangen Pilger über einen verschneiten schmalen Pfad entlang der vereisten Klippen zum Tempel von Macalania.

Der See selbst scheint dabei vollkommen trocken zu liegen und hauptsächlich aus der dick vereisten Oberfläche zu bestehen. Auf seinem Grund befinden sich Ruinen und Trümmer längst zerstörter Gebäude.

Tempel von MacalaniaBearbeiten

Der Tempel befindet sich oberhalb des Sees und ist über einen schmalen, verschneiten Pilgerpfad zu erreichen. Der Hohepriester des Tempels, der von Guado und Menschen gleichermaßen besucht wird, ist Seymor Guado. Dem Element der hier zu erhaltenen Bestia entsprechend ist auch das Element des Tempels Eis. Wie üblich verfügt der Tempel über eine große Halle mit Stauen der Hohen Media und zwei Priesterkammern. Aufgrund der Nähe zu Guadosalam wird dieser Tempel auch von den Angehörigen der Guados gut besucht. In der Kammer der Asthra ruht die Asthra der Bestia Shiva. Eine Besonderheit ist hierbei die Halle der Prüfung, da die Prüfung des Tempels erst beim Verlassen absolviert werden muss. Der Tempelschatz ist ein Fortuna-Sphäroid. Bei einem erneuten Besuch der Kammer erhält der Spieler zudem einen Magie-Sphäroid und findet zwei Truhen vor, die einen Treffer- und einen Z-Abwehr-Sphäroid enthalten.

In der europäischen PAL- und der japanischen International-Version des Spiels wird die schwarze Shiva von einem Guado-Priester am Eingang des Tempels beschworen und muss besiegt werden, bevor dieser wieder betreten werden kann.

HandlungBearbeiten

Die Gruppe verlässt die Donnersteppe, um sich durch den Wald von Macalania auf den Weg zum Tempel zu machen, wo sie von Seymor erwartet werden. Während die anderen bereits vorgehen, bleiben Tidus und Auron zurück, da Tidus sich Sorgen aufgrund von Yunas Meinungsänderung in Bezug auf die Hochzeit mit Seymor macht. Auch Auron bestätigt, dass er besorgt ist und vermutet, dass Yuna ihn lediglich heiraten will, um mit ihm zu verhandeln. Auch wenn er nicht weiß, über was, ist er sich sicher, dass sie ihm unterliegen wird, die anderen jedoch nicht mit hineinziehen und es deshalb allein versuchen will. Der Rest der Gruppe erwartet die beiden bereits an der nächsten Weggabelung und sie setzen ihren Weg durch den Wald fort. Auf diesem begegnet ihnen kurz darauf ein aufgelöster Barthello, der nach Donna, die er im Wald aus den Augen verloren hat, sucht. Auron ermahnt ihn zunächst zu Disziplin und bietet ihm anschließend Hilfe bei der Suche nach dem Medium an, die von dem mittlerweile etwas ruhigeren Barthello aber abgelehnt wird. An der Wegkreuzung, die zum See und damit weiter zum Tempel führt, bittet Auron die Gruppe zu warten, da er Tidus etwas zeigen möchte und führt sie zur Sphäroid-Quelle, wo es aufgrund der besonderen Qualität des Wassers und er Dichte der hier vorhandenen Erinnerungen zum spontanen Entstehen der Sphäromasse kommt, die die Gruppe angreift. Nach dem Kampf findet Auron jedoch, was er suchte: Einen Sphäroiden, den Tidus’ Vater Jekkt vor zehn Jahren aufnahm. Trotz ihres Alters ist die Aufzeichnung noch erhalten und zeigt den Beginn von Braskas Pilgerreise vor zehn Jahren, die Jekkt für seine Frau und seinen Sohn festhalten möchte. Während der erste Teil der Aufzeichnung Szenen der Reise enthält, wendet sich Jekkt am Ende direkt an Tidus, da er davon ausgeht, dass dieser sich in Spira befindet, wenn er diese Aufzeichnung sieht. Im Gegensatz zu der eher lockeren Atmosphäre in den vorhergehenden Szenen, bemüht Jekkt sich hier um eine Ernsthaftikeit, die auf Tidus aber nicht mehr glaubwürdig wirkt. Auron bemüht sich, ihn davon zu überzeugen, dass Jekkt diese Worte tatsächlich ernst meinte und sich zu diesem Zeitpunkt bereits in sein Schicksal, nicht mehr nachhause zurückkehren zu können gefügt habe. Nachdem er dies realisierte, entschloss er sich, an Braskas Seite zu kämpfen und die Suche nach einem Weg zurück nach Zanarkand aufzugeben. Bevor er der restlichen Gruppe folgt, die die Quelle bereits verlassen hat, wendet er sich noch einmal an Tidus, um ihm zu sagen, dass sein Vater ihn geliebt hat, aber nicht wusste, wie er ihm das zeigen soll.

Obwohl der Tempel nicht mehr weit ist, kehrt die Gruppe in Rins Reisebedarf am Ufer des gefrorenen Sees ein. Vor dem Reisebedarf treffen sie auch auf O'aka XXIII. und Clasko, der mit letzten Chocobo der Chocobo-Ritter zurückgeblieben ist und sich fragt, ob er nicht lieber eine Laufbahn als Chocobo-Pfleger einschlagen soll. Twamel holt sie ihm Auftrage Seymors, der seine Abwesenheit entschuldigen lässt, ab und zeigt sich überrascht, dass sie ihre Entscheidung so schnell getroffen hat. Nachdem er ihren letzten Zweifel mit der Versicherung, Seymor würde das Fortsetzen ihrer Pilgerreise auch nach der Hochzeit begrüßen und unterstützen, bittet der Guado Yuna, ihn zum Tempel zu begleiten, während ihre Garde zunächst warten soll, um damit den Traditionen der Guado zu gehorchen. Nicht ganz überzeugt lassen sie Yuna und Twamel ziehen, die nur wenige Augenblicke später von den Al Bhed angegriffen werden. Die Garde eilt ihnen sofort zur Hilfe und auch wenn Twamel mit Yuna die Flucht ergreifen will, schließt diese sich der Gruppe an, um gegen die AB-Projektileinheit zu kämpfen. Nach der Zerstörung der Maschina wird Rikku von einem der Al Bhed angerufen, den sie in der Sprache der Al Bhed darauf hinweist, dass sie sich entschieden hat, Yunas Garde zu werden und diese daher in Sicherheit ist. Mit der Ankündigung, dies ihrem Vater zu erzählen, verschwindet der Al Bhed, von dem Rikku den anderen gesteht, dass es ihr Bruder war. Auch für Wakka ist nun offensichtlich, dass Rikku zu den von ihm verhassten Al Bhed gehört und ebenso klar ist ihm, dass die anderen dies wussten. Er beginnt einen Streit mit Rikku, da die Al Bhed mit ihren Maschina gegen die Leitsätze Yevons verstoßen und seiner Ansicht nach die Ursache für Sin darstellen. Außer der Aussage des Ordens hat er jedoch keine Beiweise dafür, dass dem wirklich so ist, sodass Rikku dieses Argument nicht gelten lässt und ihn auffordert selbst zu denken. Eine andere Erklärung für Sin kann sie ihm jedoch auch nicht liefern, was ihr in Wakkas Augen das Recht nimmt, Yevons Leitsätze anzugreifen, die er nicht hinterfragt wissen will. Während Rikku noch darauf hinweist, dass sich so nie etwas ändern und Sin immer wieder erscheinen wird, unterbricht Auron den Streit der beiden und möchte wissen, ob Rikku die Schneemobile, die die Al Bhed zurückgelassen haben, zum Laufen bringen kann, damit sie sich damit auf den Weg zum Tempel machen können. Abhängig vom versteckten Sympathiewert des Spiels wird Tidus auf der Fahrt zum Tempel von Lulu, Rikku, Auron oder Kimahri begleitet.

Am Tempel ist der Priester zunächst nicht bereit, Rikku hineinzulassen, da Al Bhed unerwünscht hier unerwünscht sind. Mit dem Verweis darauf eine Garde Yunas zu sein, verschaffen sich schließlich alle Zugang zum Tempel, wo sie erfahren, dass das Medium sich bereits mit Seymor im Inneren des Tempels befindet. Als sie sich auf eine längere Wartezeit einstellen, erscheint eine Priesterin, die in Yunas Gepäck den Sphäroiden mit den Aufzeichnungen von Jyskal Guado gefunden hat, den sich die Gruppe gemeinsam ansieht und so davon erfährt, dass Jyskal seinen Sohn nicht nur für gefährlich hält sondern auch durch dessen Hand umgekommen ist. Er hegt zwar keinen Groll gegen Seymor, hält es jedoch für unbedingt notwendig, dass dieser aufgehalten wird. Da nun klar ist, mit welcher Absicht Yuna Seymor heiraten und mit was sie ihn konfrontieren will, stürmt die Garde die Hallen der Prüfung, um Yuna zu schützen. Diese befindet sich momentan noch in der Kammer der Asthra, vor der Seymor wartet. Als das Medium die Kammer verlässt und erkennt, dass auch der restliche Teil der Garde Jyskals Sphäroiden gesehen hat, konfrontiert sie Seymor mit dessen Inhalt, der sie und ihren Versuch, ihn aufzuhalten nicht ernst nimmt und sie angreift. Im folgenden Kampf wird Seymor getötet, doch bevor Yuna ihn besegnen kann, wird sie von Twamel aufgehalten, der Jyskals Sphäroiden und damit den Beweis für Seymors zerstört und nicht bereit ist, sie anzuhören, sodass sie, von Guado Wachen verfolgt, aus dem Tempel fliehen. Am See werden sie jedoch von den Guado und dem Wendigo, der sie unterstützt, eingeholt. Dieser zerschlägt am Ende des Kampfes die Eisdecke, sodass die Gruppe auf den Grund des Sees stürzt, wo Yuna ihnen schließlich berichtet, was vorgefallen ist und ihr Tun im Nachhinein bereut. Auch wenn es fragwürdig ist, ob der Orden es ihr gestatten wird, möchte sie ihre Pilgerreise fortführen. Auron unterstützt dieses Vorhaben ist bereit, sich notfalls gegen den Orden zu wenden, denn nicht dessen Erlaubnis sondern die Verbindung mit den Asthra ist für ein Medium wichtig und auf diese hat der Orden keinen Einfluss. Wakka und Lulu sind allerdings der Ansicht, dass ihre Sünden bestraft werden müssen. Als Kompromiss schlägt Yuna vor, nach Bevelle zu gehen, um dort mit Erzprimas Mika zu sprechen und ihm die Geschehnisse zu erklären. Sie lauschen noch eine Weile dem Lied des Asthra, das aus dem Tempel zu ihnen hinüber tönt, bis es schließlich verstummt und Sin erscheint, der die Gruppe nach Bikanel befördert.

Nach den Ereignissen in Bevelle kehren Yuna und ihre Garde in den Wald von Macalania zurück. Während Lulu, Wakka, Rikku und Auron im Nachtlager warten, ist Yuna in Kimahris Begleitung tiefer in den Wald hineingegangen, wohin Tidus ihr schließlich folgt. Er findet sie an der heiligen Quelle und gesteht ihr, dass er inzwischen darum weiß, dass das Ende der Reise ihren Tod bedeutet. Er entschuldigt sich dafür, ihr gegenüber Sachen gesagt zu haben, die sie womöglich verletzen, da er aus Unwissenheit Zukunftspläne machte. Sie versichert ihm jedoch, dass sie das eher glücklich gemacht hat. Nach einem kurzen Schweigen, schlägt er vor, die Reise aufzugeben, ein gewöhnliches Leben zu führen und nicht mehr an all die Sachen zu denken, die passiert sind. Da Yuna sich tatsächlich vorstellen könnte, darüber nachzudenken, überlegen sie gemeinsam, wie sie den anderen mitteilen könnten, dass die Pilgerreise nicht weitergeführt und wie sie reagieren würden. Tidus schlägt ihr vor, dass sie ihn nach Zanarkand, also in „seine“ Version dieser Stadt, begleiten soll und malt ihr diese niemals schlafende Stadt mit ihren Lichtern, dem großen Blitzballstadion und dem Sonnenaufgang am Strand aus. Obwohl sie all dies gerne sehen würde, fängt Yuna schließlich an zu weinen, weil sie weiß, dass das nicht möglich ist. Während im Hintergrund das Stück Suteki da ne einsetzt, küsst Tidus Yuna.

Nach dieser Szene sitzen die beiden am Rand der heiligen Quelle und Yuna erklärt, dass sie die Reise nicht abbrechen kann, was von Tidus akzeptiert wird, der ihr weiterhin seine Begleitung anbietet, die sie gerne annimmt und ihn bittet, bis zum Schluss bei ihr zu bleiben. Sie kehren schließlich zu den anderen zurück, um ihnen mitzuteilen, dass die Pilgerreise fortgeführt wird.

Gegner Bearbeiten

Final Fantasy XBearbeiten

Im Waldabschnitt kann man folgende sechs Gegner antreffen.

Diese vier Gegner befinden sich im Gebiet um den See und den Tempel.

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