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Final Fantasy Almanach

Mako

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Mako-Brunnen.jpg

Sephiroth, Cloud und Tifa bei einem Mako-Brunnen

Mako (jap. 魔晄, Makō, wörtl. Magisches Licht) ist in der Compilation of Final Fantasy VII der Überbegriff für die aus dem Lebensstrom gewonnene Energie für die ganze Welt, die durch die Shin-Ra Electric Power Company gefördert wird. Aus dieser gewonnenen Energie lassen sich auch Substanzen herstellen. Mako steht in einem sehr engen Begriffsverständnis mit dem Lebensstrom; ob das Mako im Prinzip ein eigener, darin enthaltener Stoff ist oder ob es sich um einen Teil des Stroms selbst handelt, der einfach daraus gezogen wird, wird nicht exakt differenziert.

Als Wertstoff, der aus dem Lebensstrom extrahiert wird, dient es Shin-Ra in erster Linie zur Energieerzeugung für eine Welt, in der diese besonders in der Metropole Midgar ein stetig knapper werdendes Gut darstellt. Gleichzeitig ist es de facto derjenige Schlüsselrohstoff, mit dem Shin-Ra die gesamte Weltbevölkerung beherrscht, denn gleichzeitig entdeckte der bei Shin-Ra beschäftigte Wissenschaftler Hojo ein Verfahren, um Menschen mit kondensiertem Mako zu behandeln und sie dadurch zu Elitesoldaten werden zu lassen. Diese Armee benutzt der Konzern, um die Bevölkerung zu unterdrücken, den eigenen Willen durchzusetzen und zu mehr und mehr Macht zu gelangen.

Aussehen Bearbeiten

Mako könnte physikalisch am ehesten als Gas beschrieben werden, zumindest vom optischen Eindruck in den wenigen Szenen, in denen es beziehungsweise der Lebensstrom direkt gezeigt wird. Es besitzt eine intensive grüne Farbe und tritt das erste Mal im Intro von Final Fantasy VII auf. Im Innern des Nordkraters sorgt es dafür, dass die dortigen Gesteinswände grünlich leuchten.

Geschichte Bearbeiten

Midgar VII.jpg

Midgar in Final Fantasy VII

Mako spielt für den Verlauf der Spielhandlung von Final Fantasy VII eine tragende Rolle; es ist der Grundstoff, der für die meisten Bedingungen und Ereignisse verantwortlich ist. Durch das Mako gelangte Shin-Ra zu seiner aktuellen Monopolstellung und Machtposition und preist es als den Stoff an, mit dem die Menschheit in die Moderne aufbricht. Als viele Jahre vor der Handlung die industrielle Verwendungsmöglichkeit des Mako entdeckt wird, begann Shin-Ra sukzessive das Mako abzuschöpfen und aufzubereiten, baute nach und nach immer mehr seiner Reaktoren und unterdrückte mit militärischer Gewalt die ortsansässige Bevölkerung, sollte sich diese widersetzen.

Shin-Ra ignoriert und dementiert seit jeher den Ursprung des Mako als Teil des Lebensstroms, sondern stempelt dies als Mythos und Aberglaube ab. Gleichzeitig ist sich der Konzern aber bewusst, dass es ein sogenanntes Verheißenes Land geben soll, wo Mako in Unmengen vorhanden sei. Im Verborgenen sucht Shin-Ra nach diesem Land, weil es diese gewaltige Mako-Quelle anzapfen möchte, ohne aber zu wissen, wo und ob sie überhaupt existiert.

An vielen Orten auf Gaia wehrten und weigerten sich die Menschen, dass Shin-Ra Mako-Reaktoren baute, und es kam sehr oft zu Kriegen und blutigen Gefechten, so zum Beispiel in Wutai, Gongaga oder Corel. Viele Menschen haben seitdem eine sehr negative Einstellung gegenüber Shin-Ra entwickelt und versuchen, weiterhin im Einklang mit der Natur zu leben. Durch den Einfluss der Reaktoren vergeht allernorts die Vegetation und die Natur geht zugrunde.

Die Reaktoren dienen Shin-Ra in erster Linie zur Gewinnung des Grundrohstoffs Mako, jedoch werden hier gleichzeitig skrupellose Verfahren an Menschen durchgeführt, bei denen sie kondensiertem Mako ausgesetzt und sodurch zu Übermenschen werden, zumindest vordergründig. Der eigentliche Ursprung der besonderen Kräfte liegt aber in der Injektion von Jenova-Zellen.

Weil der Raubbau an der Natur nicht weiter fortgesetzt werden kann, entsteht zu Zeiten von Before Crisis: Final Fantasy VII die Widerstandsbewegung AVALANCHE, die sich aggressiv und gewaltvoll gegen die Machenschaften des Konzerns stemmt. Vielernorts kommt es zu Angriffen und Kampfhandlungen gegen Shin-Ras Soldaten, doch der Widerstand wird schlussendlich niedergestreckt und aufgelöst. Erst Jahre später belebt Barret Wallace diesen wieder und verübt Anschläge auf die Reaktoren, wodurch die eigentlich Handlung von Final Fantasy VII ausgelöst wird.

Vom Lebensstrom zu Mako zur Substanz Bearbeiten

Das Prinzip des Lebensstroms besagt, dass alles Leben auf Gaia mit dem Planeten wechselseitig verbunden ist, aus ihm entsteht und von diesem Erfahrungen und Eindrücke sammelt sowie anschließend nach dem Ableben mit seinen gesammelten Erfahrungsschätzen wieder zum Planeten zurückkehrt, wodurch der Lebensstrom wächst und reichhaltiger wird, wodurch seinerseits neues Leben entsteht, das von diesen gesammelten Erfahrungen profitiert. Der Lebensstrom ist in dieser Hinsicht wie eine Art Blutkreislauf zu verstehen, der einen Organismus versorgt.

An manchen natürlichen Stellen strömt der Lebensstrom aus der Erde und manifestiert sich - an sogenannten Mako-Brunnen. An diesen Brunnen verdichtet sich die Energie des Stroms und es entsteht natürlich vorkommendes Mako. Shin-Ra erkannte das Nutzungspotenzial des Mako als Energiequelle und errichtete überall auf der Welt direkt über diesen Mako-Brunnen Reaktoren, in denen das ausströmende Mako kondensiert und industriell aufbereitet wird. Allerdings saugt der Konzern auf diesem Wege zigmal mehr Mako aus dem Strom, als auf natürlichem Wege austreten würde. Somit verliert der Lebensstrom viel mehr seiner Energie und die Balance wird massiv gestört, der Planet stirbt langsam, aber sicher. Besonders deutlich erkennbar ist dies in der Region rund um Midgar, wo der gesamte Erdboden bereits ausgedorrt ist und keine Vegetation mehr überlebt.

In den Reaktoren kondensiert Shin-Ra das Mako und erzeugt somit ein Produkt - eine Substanz - mit dem es Menschen möglich ist, auf die Fähigkeiten des Lebensstroms zurückzugreifen und übernatürliche Dinge zu bewirken. Substanzen sind in ihrem Ursprung Teile des Lebensstroms, die industriell erzeugt wurden. Trotzdessen hat sich die spirituelle Energie des Lebensstroms in den Substanzen erhalten, der Träger der Substanz kann auf die Erfahrungen, Fähigkeiten und Wissensstände des Lebensstroms zurückgreifen.

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