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ChocoboFeder2 Dieser Artikel wurde zum Artikel des Monats Dezember 2014 gewählt. ChocoboFeder

Nethizit ist ein besonderes Gestein aus Final Fantasy XII, das besonders viel Mysth in sich trägt und deshalb sehr machtvoll ist. Nethizite werden als eine spezifische Art von Maginit klassifiziert. Im Spiel existieren drei Nethizite, die einen großen Teil der Spielhandlung bestimmen. Der Nacht-Splitter sorgt für die Verwüstung einer ganzen Stadt, der Abend-Splitter führt die Protagonisten zusammen und der Morgen-Splitter dient als das Werkzeug, das Ashelia B'nargin Dalmasca für den Wiederaufbau ihres Königreiches verwenden möchte.

Kraft und Funktion Bearbeiten

Zerstörung der Leviathan

Die Zerstörungskraft des Abend-Splitters versenkt eine ganze Luftschiffflotte

Es wird zwischen echtem, göttlichen Nethizit und künstlich hergestelltem unterschieden. Echtes Nethizit ist um Längen machtvoller als künstliches. Der Ursprung der echten Nethizite ist das Sonnen-Gespinst, aus dem sie einst vor vielen Jahren geschlagen wurden.

Durch Überladung kann echtes Nethizit eine verheerende Mysth-Explosion verusachen, deren Zerstörungskraft ganze Städte ausradieren kann. Im Anschluss ist ein Nethizit ausgebrannt und muss wieder mit Mysth gespeist werden, was eventuell Jahrhunderte dauern kann. Allerdings löst Richter Ghis auch einen gezielten und wesentlich schwächeren Angriff aus, folglich ist es scheinbar möglich, die Angriffskraft bewusst zu steuern. Im Ruhezustand absorbieren Nethizite unentwegt Mysth und saugen sie in sich auf, sei es Mysth aus magischen Angriffen oder aus den Maginiten von Schiffsantrieben.

Künstliches Nethizit mag weniger effektiv sein, kann dafür aber deutlich leichter kontrolliert und sogar weiterverarbeitet werden. Luftschiffe können dank spezieller Nethizite über Jakht-Regionen fliegen, was ansonsten nicht möglich ist. Esper können mit Nethiziten beschworen werden. Es ist außerdem möglich, Nethizite zur Amplifizierung der Stärke in einen Körper zu implantieren, allerdings kann dies zu Mutationen führen.

Handlung Bearbeiten

Die Occuria griffen viele Jahrhunderte vor der Spielhandlung in die Weltgeschichte ein und schenkten den Garif einige Nethizite, doch diese wussten mit ihnen nichts anzufangen. Die Occuria nahmen ihnen die Steine deshalb wieder weg und bestimmten den König von Dalmasca namens Raithwall zu ihrem Auserwählten. Sie gingen einen Pakt mit ihm ein und schenkten ihm ein besonderes Schwert, mit dem er drei Nethizite aus dem Sonnen-Gespinst schnitt. Dank ihrer Macht einigte Raithwall viele verfeindete Völker, beendete lange Kriege und sorgte für Frieden und Wohlstand. Jeden Splitter bewahrte er an einem anderen Ort auf: den Morgen-Splitter ließ er in seiner eigenen Grabstätte bewachen, den Nacht-Splitter schenkte er dem Königreich Nabradia und den Abend-Splitter behütete er in seinem Palast in Rabanastre.

Sechs Jahre vor Beginn der Spielhandlung zeigt sich eine Occuria namens Venat dem Wissenschaftler Cidolfus Demen Bunansa und lehrt ihn, wie er Nethizit künstlich erzeugen kann. Dank dieser Innovation gelingen ihm zahlreiche Entwicklungen, die das Leben in seiner Heimat Archadia verbessern. Er erforscht außerdem auch viele neuartige Waffensysteme und ist somit mitverantwortlich für Archadias militärischen Aufstieg zur Großmacht. Für die Produktion von künstlichem Nethizit erwirkt das Imperium einen Handel mit Bhujerba und bezieht von dort große Mengen von Maginiten.

Durch den Einfluss von Venat wird Cidolfus immer besessener von Nethiziten und erfährt vom Nacht-Splitter in Nabradia, den er für Experimentierzwecke benötigt. Archadia fingiert daher ein Staatskomplott, fällt in Nabradia ein und eröffnet den Krieg. Cidolfus lässt Richter Zecht den Nacht-Splitter verwenden, wodurch versehentlich die gesamte Hauptstadt Nabudis ausgelöscht wird. Dieses Experiment sorgt für die Gier des archadianischen Imperiums nach den verbleibenden beiden Nethiziten.

Vaan klaut den Abend-Splitter

Der Diebstahl des Abend-Splitters bringt die Hauptfiguren zusammen

Der Abend-Splitter wird von Vaan aus dem königlichen Palast in Rabanastre gestohlen, doch er fällt einige Zeit später in die Hände des imperialen Richters Ghis, der ihn zu Doktor Cid nach Archadis bringen lässt. Kurz darauf erlangt Ghis auch den Morgen-Splitter, den eigentlich Raithwalls Erbin Prinzessin Ashelia aus dessen Grabstätte barg, um mit seiner Macht ihr Königreich Dalmasca wieder aus der imperialen Besatzung zu befreien. Richter Ghis lässt sie und ihre Gefolgschaft inhaftieren, während er den Splitter an den Antrieb seines Schlachtschiffes Leviathan koppelt, um ihn auf seine Echtheit zu prüfen. Ghis sorgt allerdings für eine Überladung, der Splitter zerstört in dieser Folge die gesamte achte Luftschiffflotte des Imperiums, bevor er ausgebrannt von Ashelia eingesammelt wird.

Die Prinzessin sucht im Folgenden eine Möglichkeit den Splitter wieder zu bemächtigen, aber schlussendlich entscheidet sie sich dafür, das Sonnen-Gespinst zu zerstören und die Nethizite zu beseitigen. Sie trifft mit dem Morgen-Splitter beim Sonnen-Gespinst ein und findet dort Doktor Cid vor, der den Nacht- und den Abend-Splitter mitbringt. Er verbindet alle drei Nethizite wieder mit dem Sonnen-Gespinst und sorgt dadurch für einen enormen Mysth-Ausstoß, durch den die Luftfeste Bahamut angetrieben wird und in die Lüfte steigt. Durch diese Handlung wird die Macht der Nethizite endgültig vernichtet; somit endet auch die Einflussnahme der Occuria auf die Geschicke der Menschheit.

Larsa absorbiert Vaynes Angriff

Larsa absorbiert Vaynes Angriff

Im Gefecht zwischen Ashelia B'nargin Dalmasca und Vayne Solidor tragen Nethizite eintscheidend zum Ausgang der Begegnung bei. Die künstlichen Nethizite in Vaynes Körper lassen ihn nach seiner Niederlage mutieren und erneut angreifen. Eine seiner magischen Attacken, die für seinen Gegner Gabranth tödlich wäre, kann Vaynes Bruder Larsa mit einem künstlichen Nethiziten absorbieren und somit unschädlich machen. Vayne wird im weiteren Verlauf besiegt und der Frieden in Ivalice wiedehrergestellt.

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