FANDOM


Spira Weltkarte FFX

Weltkarte

Karte Spira FFX

Eine künstlerischere Darstellung

Spira (jap. スピラ, Supira) ist die fiktive Welt in Final Fantasy X und Final Fantasy X-2. Sie besteht aus einem Kontinent und einer Reihe von Inseln.

Orte Bearbeiten

Abyssum Bearbeiten

Abyssum Zeichnung

Das Abyssum.

Das Abyssum entspricht dem Jenseits und ist die Zuflucht der Toten in Spira. Durch die Besegnung durch Medium oder wenn der Tod zu Lebzeiten akzeptiert wurde, gelangen die Seelen der Verstorbenen in Form der Illumina hierher. Verstorbene, die auf die eine oder andere Art ins Abyssum gelangt sind, können hier vor ihren Angehörigen erscheinen. Dabei handelt es sich laut der Theorie der Al Bhed jedoch nur um Erinnerungen, die von den Illumina projiziert werden. Da der Eingang zum Abyssum in Guadosalam liegt, sehen sich die Guado als Wächter dieser heiligen Stätte.

Berg Gagazet Bearbeiten

FFX-2 Gagazet

Der Berg Gagazet.

Gagazet ist ein verschneiter Berg im Norden Spiras mit extremen Frostbedingungen und die Heimat der Ronso, die als Wächter des Berges, der ihnen helig ist, fungieren. Die Ronso Fangs sind das örtliche Blitzballteam. Jenseits des Berges liegen die Ruinen der Stadt Zanarkand, in denen ein Medium die Hohe Beschwörung erhalten kann. Der Weg über den Berg stellt damit eine der letzten Prüfungen dar, die ein Medium bestehen muss. Zahlreiche Denkmäler zeugen von den Media, die hier auf ihrem Pfad scheiterten und starben. Am Gipfel befindet sich der Zugang zur Berghöhle, die durchquert werden muss, um schließlich vom Berg aus auf die zerstörte Stadt zu blicken. Nach der ersten erfolgreichen Überquerung des Berges befinden sich an verschiedenen Stellen Teleporter, die eine schnelle Reise ermöglichen.

In der europäischen PAL- und der japanischen International-Version des Spiels kann die schwarze Anima am Bergtor als optionaler Boss bekämpft werden, nachdem die erste Prüfung in der Berghöhle erneut unter erschwerten Bedingungen bestanden wurde.

Besaid Bearbeiten

Besaid Artwork FFX

Das Dorf Besaid.

Besaid ist eine kleine, tropische Insel im Süden Spiras und die Heimat von Wakka und Lulu. Auch Yuna wuchs hier auf, da ihr Vater dies für den perfekten Ort für seine Familie hielt und dafür sorgte, dass seine Tochter hier ein neues zuhause finden würde. Von hieraus beginnt Yuna ihre Pilgerreise durch Spira, um Sin zu besiegen. Der einzige Ort der Insel ist das gleichnamige Dorf Besaid mit dem Tempel der Bestia Valfaris. Die Besaid Aurochs sind das ortsansässige Blitzballteam und gelten als das schlechteste in ganz Spira. Zwischen dem Bootsanlager am Strand der Insel und Porta Kilika verkehrt das Passagierschiff C.S. Liki. Das Luftschiff fliegt ebenfalls den Strand der Insel an. In der europäischen PAL- und der japanischen International-Version des Spiels kann die Schwarze Valfaris als optionaler Boss bekämpft werden. Da sie am Eingang des Dorfes auftaucht, ist es notwendig, sie zu besiegen, wenn man später ins Dorf zurückkehren möchte.

Bevelle Bearbeiten

Bevelle 2FFX

St. Bevelle

Bevelle ist die größte Stadt in Spira und Hauptsitz des Yevon-Ordens. 1.000 Jahre vor Beginn der Handlung führte die komplette auf dem Wasser errichtete Stadt Krieg mit Zanarkand, was zur Entstehung Sins und der Gründung des Ordenes führte. Bevelle verfügt über hochentwickelte Abwehrsysteme und den Drachen Efrye, der im Luftraum der Stadt patroulliert. Im örtlichen Yevon-Tempel befindet sich die Asthra der Bestia Bahamut. Im Untergrund der Stadt befindet sich der Kanal der Buße, ein Verlies, aus dem es so gut wie kein Entkommen gibt und das dem Orden als Ersatz für Hinrichtungen dient.

Die Stadt selbst, die bis zu Yunas siebtem Lebensjahr ihre Heimat war, kann nicht frei betreten werden sondern nur zu bestimmten Zeitpunkten der Handlung. Bevelles Haupttor führt in den Wald von Macalania.

Bikanel Bearbeiten

Insel Bikanel

Die Wüsteninsel Bikanel.

Die Insel wird fast vollständig von der Sanubia-Wüste bedeckt und ist die Heimat der Al Bhed. Im Sand lassen sich Ruinen einer untergegangen Stadt finden, in der die Al Bhed ursprünglich lebten. Ein Angriff von Sin zerstörte diese jedoch, sodass sich das technikbegeisterte Volk über den ganzen Kontinent verteilte, bis Cid den Bau einer neuen Zuflucht in der Wüste, das Heim der Al Bhed, anleitete. Während der Handlung von Final Fantasy X wird dieses jedoch erneut zerstört, um in Final Fantasy X-2 wieder aufgebaut zu werden. Überall in der Wüste lassen sich kleine Stützpunkte der Al Bhed finden, die den Wanderer mit Al Bhed Medizin versorgen. Innerhalb Sanubias liegt zudem das Tal der Kaktoren, welches die Heimat der bekannten Gegner darstellt. In Final Fantasy X-2 werden Ausgrabungen, in der Hoffnung, Maschina zu finden, durchgeführt, an denen sich der Spieler beteiligen kann.

Der schwarze Ifrit kann in der europäischen PAL- und der japanischen International-Version von Final Fantasy X in der Nähe des zerstörten Heims als optionaler Boss bekämpft werden.

Djose Bearbeiten

Djose-Tempel

Der Tempel Djose.

Djose liegt zwischen dem Fungus-Pass und dem Illuminum. Das Gebiet besteht im wesentlichen aus der Djose-Straße, die in Final Fantasy X-2 auch mit einem Hovercraft bereist werden kann und schließlich in einer Kreuzung mündet, die einerseits weiter zum Illuminum und andererseits zum Tempel von Djose führt. Dort ruht die Asthra der Bestia Ixion und entsprechend ihrem Element ist der gesamte Tempel auf Elektrizität ausgerichtet. Nach der Mi'hen-Offensive in Final Fantasy X ziehen sich die Überlebenden der Bürgerwehr hierher zurück, um im Tempel um Asyl, Hilfe und Wiederaufnahme in den Orden zu bitten.

Donnersteppe Bearbeiten

Donnersteppe Konzept

Die Donnersteppe.

Die Donnersteppe liegt nördlich von Guadosalam und führt von dort nach Macalania. Hier herrscht ein ewiges Gewitter, das durch seine ständigen Blitzeinschläge die Reise erschwert. Um Abhilfe zu schaffen errichtete der Al Bhed Billigan Blitzableiter entlang des Weges, wurde während dieser Arbeit aber selbst von einem Blitz erschlagen. Die Blitzableiter gewähren nun ihrer unmittelbaren Nähe Schutz vor den Einschlägen, auf offenem Gelände ist es jedoch notwendig, den Blitzen auszuweichen, was auch Teil eines Minispiels ist. um Offiziell trägt die Ebene die Bezeichnung Gandoph-Donnersteppe, nach dem Hohen Medium Gandoph, der vor seiner Tätigkeit als Medium die Kaktoren?, welche in Djose wüteten, in die Donnersteppe trieb und sie hier in den Kaktor-Steinen versiegelte.

In der europäischen PAL- und der japanischen International-Version von Final Fantasy X beschwört ein Medium im späteren Spielverlauf den Schwarzen Ixion, der als optionaler Boss zweimal bekämpft werden muss.

Fungus-Pass Bearbeiten

Der Fungus Pass

Der Fungus Pass.

Der Fungus-Pass führt von der Mi'hen-Straße über das Fungus-Gebirge zur Djose-Straße. Der zerklüftete Weg befindet sich dabei in Küstennähe und am Strandabschnitt des Passes findet die Mi'hen-Offensive statt. Die unterschiedlichen Höhenstufen im Gebirge werden dabei mittels spezieller Aufzüge überwunden, die aus einer Steinsäule, welche durch Wasserdruck emporstrebt, bestehen.

In der europäischen PAL- und der japanischen International-Version des Spiels kann hier das Schwarze Magus-Trio als optionaler Boss bekämpft werden. Die drei Schwestern werden von drei Media kurz vor dem Eingang zum Tal beschworen. Vor dem Kampf ist es möglich, ein Minispiel zu absolvieren, um die drei Beschwörer und damit auch die drei Bestia voneinander zu trennen, sodass man sie jeweils einzeln bekämpfen kann.

Guadosalam Bearbeiten

Guadosalam

Guadosalam

Die organische Höhlenstadt ist die Heimat der Guado und der Herkunftsort ihres Blitzball-Teams, den Guado Glories. Da es hier keinen Tempel gibt, wird die Stadt nur selten von Media besucht, die sich auf der Durchreise über die Donnersteppe zum nächsten Tempel in Macalania befinden, dafür pilgern Angehörige Verstorbener hierher, um ihre Toten im Abyssum zu besuchen. Die Wohnungen der Guado sind überwiegend in die Erde gegraben und werden auf geheimnisvolle Weise beleuchtet. Das größte Gebäude ist die Villa, die vom jeweiligen Stammesführer bewohnt wird. Zum Zeitpunkt der Geschehnisse in Final Fantasy X lebt Seymor Guado hier; in Final Fantasy X-2 ist aus der Villa der Stützpunkt der LeBlanc-Bande geworden.

Illuminum Bearbeiten

Illuminum

Illuminum

Beim Illuminum handelt es sich um den großen Fluss, der zu Überqueren ist, wenn man vom südlichen in den nördlichen Teil Spiras gelangen möchte. Dies geschieht üblicherweise mittels eines Schnus. Die Ufer des Illuminums zeichnen sich durch eine üppige Vegetation aus, die sich in Form der seerosenähnlichen Illuminum-Blüten auch auf das Wasser selbst erstreckt. Vor allem während der Nachtstunden versammeln sich hier Illumina, wodurch der Fluss selbst einem Sternenmeer gleichen soll. Sowohl am Nord- als auch am Südufer gibt es jeweils einen Schnuhalt, der von Hypellos geführt wird. Am Südufer halten sich zudem eine Menge Händler auf, während die Stimmung am Nordufer aufgrund der Nähe zum Abyssum andächtiger und ruhiger ist.

Kilika Bearbeiten

Porta Kilika

Porta Kilika

Kilika ist wie Besaid eine kleine, tropische Insel im Süden Spiras. Zwischen den beiden Inseln verkehrt das Passagierschiff C.S. Liki und an Bord der C.S. Winno ist es möglich nach Luca und damit aufs Festland Spiras zu gelangen. Der kleine Ort Porta Kilika wird durch einen Angriff Sins zerstört und im Laufe der Handlung langsam wieder aufgebaut. Jenseits des Kilika-Hains liegt der Tempel der Bestia Ifrit, der vor allem für die Blitzballspieler eine besondere Bedeutung hat, da er die ehemalige Heimat und der Trainigsort des Hohen Mediums Ohalland, der auch als Blitzballspieler bekannt war, ist. Das ortsansässige Blitzballteam sind die Kilika Beasts, bei auch denen Sir Ohalland spielte, bevor er zum Medium wurde.

Luca Bearbeiten

Luca Konzept FFX

Die Stadt Luca.

Die Hafenstadt Luca ist die zweitgrößte Stadt Spiras und die einzige, in der ein Blitzballstadion steht. Ihre Heimmannschaft, die Luca Goers, gelten als das stärkste Team Spiras. Trotz der hohen Gefahr durch Sin, der von großen Menschenansammlungen und Städten angezogen wird, ist Luca eine Stadt des Sports und der Kultur. Hier lässt sich unter anderem die Sphärenoper besuchen, in der die Videosequenzen des Spiels erneut angesehen und verschiedene Musikstücke gehört werden können. Am Pier 2 liegt die C.S. Winno vor Anker, die zwischen Kilika und Luca verkehrt. Über die Mi'hen-Straße, die am Stadtrand beginnt, gelangt man weiter ins Innere Spiras, zum Fungus Pass.

Macalania Bearbeiten

Macalania FFX

Macalania

Macalania liegt im mittleren Teil Spiras und teilt sich in einen verwunschen wirkenden Wald und einen vereisten See. Politisch untersteht das Gebiet den Guado und ist über die Donnersteppe sowie Bevelle und die Stille Ebene zu erreichen. Über dem See erhebt sich der Tempel der Eis-Bestia Shiva. Zum Zeitpunkt der Handlung von Final Fantasy X fungiert Seymor Guado in seiner Stellung als Oberhaupt der Guado als dessen Hohepriester.

Während das Gebiet rund um den See tief verschneit ist und bizarre Eisformationen aufweist, herrscht im Wald von Macalania ein wärmeres Klima. Zwischen den Bäumen dringt kaum Licht hindurch, sodass der Wald in eine ewige Dämmerung, die von kristallartigen, organischen Gebilden entlang des Weges weiter erhellt wird, getaucht ist. Der Wanderer bewegt sich auf hölzernen, gewachsenen Wegen oder mystischen Lichtpfaden zwischen den Bäumen entlang. Im Wald gibt es mehrere besondere Quellen, deren Wasser teilweise als Grundlage für Sphäroiden genutzt werden kann.

Im Wald kann der Nebelspiegel in den Solaris-Spiegel verwandelt werden, der benötigt wird, um die Waffen des Solaris zu erhalten. Außerdem können diese an einem bestimmten Kristall aufgewertet werden, wenn die entsprechende Marke und das Siegel vorhanden sind. In der europäischen PAL- und der japanischen International-Version des Spiels wird im späteren Verlauf der Handlung die schwarze Shiva am Zugang zum Tempel beschworen und kann als optionaler Boss bekämpft werden.

Mi'hen Bearbeiten

Mi'hen-Strasse

Die Mi'hen-Straße.

Das Gebiet Mi'hen grenzt an die Hafenstadt Luca und ist vor allem für seine Straße bekannt, die ihren Namen ebenso wie die gesamte Region dem Gründer der Bürgerwehr, Sir Mi'hen, verdankt, der diesen Weg nahm, um nach Bevelle zu gelangen und dort den Yevon-Orden davon zu überzeugen, dass seine Bürgerwehr keine Gefahr sondern viel mehr eine Bereicherung darstelle. Einst befand sich hier jedoch eine Stadt, die aber von Sin zerstört wurde und nur Ruinen zurückgelassen hat. Einen Teil dieser Ruinen kann man durch die Eingabe der richtigen Koordinaten mit dem Flugschiff besuchen. Kurz vor dem Beginn der tatsächlichen Mi'hen-Straße befindet sich eine Filiale von Rins Reisebedarf sowie ein Chocoboverleih, der die erste Möglichkeit im Spiel darstellt, auf den gelben Vögeln zu reiten.

Omega Ruinen Bearbeiten

Eine Höhlenruine auf einer Insel im Osten Spiras, mit den Koordinaten x: 69-75, y: 33-38. Namensgebend für die Ruine war der Mönch Omega, der rund 700 Jahre vor den Ereignissen von Final Fantasy X von Yevon zum Ketzer erklärt und auf jene Insel verbannt wurde.

Stille Ebene Bearbeiten

Stille Ebene (Konzept)

Die Stille Ebene.

Die weitläufige Ebene ist eine der letzten Stationen auf der Pilgerreise eines Mediums und Zugang zum Berg Gagazet hinter dem sich schließlich Zanarkand befindet. Traditionell kehrt ein Medium nach dem Erhalt der Hohen Beschwörung hierher zurück, um sich Sin zu stellen, da es jenseits der Ebene keine bevölkerten Ortschaften mehr gibt, sodass die Bevölkerung vom letzten Kampf eines Mediums gegen Sin weitestgehend verschont bleibt. Die Landschaft trägt jedoch deutliche Spuren des Kampfes mit Sin wie etwa die vor 400 Jahren entstandene Erdspalte, die auf den Kampf des hohen Mediums Gandoph mit Sin verweist. Da keine Straße über die Ebene führt, verlaufen sich viele Media oder brechen ihre Reise hier ab, bevor sie zum Berg gelangen. Chocobos, die hier auch wild leben, sind ein beliebtes Transportmittel und zudem Gegenstand eines Minispiels in Final Fantasy X. Der geheime Tempel Remium kann ebenfalls nur auf dem Rücken eines Chocobos erreicht werden und ist Schauplatz eines Chocobo-Rennens. Im östlichen Teil des Gebietes befindet sich die Monsterfarm, die ebenfalls Gegenstand einer umfangreichen Sidequest ist und dem Spieler ermöglicht, gegen gefangene und gezüchtete Monster zu kämpfen. Die Stille Ebene kann im Südwesten durch den Wald von Macalania betreten werden und führt im Nordosten zum Berg Gagazet. Hier befindet sich außerdem der Zugang zum Talgrund und der vergessenen Höhle.

In der europäischen PAL- und der japanischen International-Version des Spiels erscheint der Richter als stärkester Gegner des Spiels über der stillen Ebene und kann als Ziel im Luftschiff angewählt werden, sobald alle schwarzen Bestia besiegt wurden.

Yevon-Tempel Baaj Bearbeiten

Tempel Baaj

Der Yevon-Tempel in Baaj.

Der Tempel Baaj ist nur noch als halb im Meer versunkene Ruine vorhanden, die im südlichen Teil Spiras, westlich von Besaid liegt. Ursprünglich war Baaj eine große Inselstadt, die jedoch durch einen Angriff Sins vollständig zerstört und überflutet wurde - lediglich der Tempel blieb erhalten, befindet sich jedoch ebenfalls in einem verfallenen Zustand. Da es keinerlei Zugang zum Tempel gibt, wird dieser von den Media während ihrer Pilgerreise für gewöhnlich nicht besucht. Dementsprechend ist dieser Ort auch nur mithilfe des Luftschiffs unter den Koordinaten 11-16 X und 57-63 Y zu erreichen. Im Inneren des Tempels befindet sich die Asthra verborgene Bestia Anima, die von einem Siegel geschützt wird, welches sich erst durch das Brechen der Siegel in den einzelnen Yevon-Tempeln löst. Die Asthra Animas entspricht dabei nicht der ursprünglichen Asthra des Tempels, um welche es sich dabei handelte, ist jedoch unbekannt.

Zanarkand Bearbeiten

Zanarkand Ruinen FFX

Die Ruinen von Zanarkand.

1.000 Jahre vor der Handlung in Final Fantasy X war Zanarkand eine blühende Stadt mit ähnlichen Ausmaßen wie Bevelle. Im Gegensatz zum technisch fokussierten Bevelle, handelte es sich eher um eine Stadt der Media obwohl die Metropole ebenfalls Maschina nutzte und als „Stadt, die niemals schläft“ bekannt ist. Während des Krieges unterlagen Zanarkands Media jedoch den Waffen Bevelles und es kam zur Entstehung Sins sowie zur Zerstörung der Stadt, von der nun nur noch Ruinen übrig sind. Diese liegen im Norden Spiras, jenseits des Berges Gagazet und sind das Ziel der Pilgerreise eines jeden Mediums, da hier die Hohe Beschwörung erhalten werden kann. Außer den Media und ihrer Leibgarde ist es niemandem gestattet, die Stadt, in der eine hohe Dichte von Illumina herrschert, zu betreten. Vor der Zerstörung der Stadt waren die Zanarkand Abes und die Zanarkand Duggles zwei bekannte Blitzballmannschaften.

Population Bearbeiten

In Spira leben mehrere Völker überwiegend friedlich zusammen, ein Großteil der Bevölkerung sind dennoch Menschen. Da Sin von großen Städten und Menschenansammlungen angezogen wird, ist die Populationsdichte eher gering. Grundsätzlich lebt jedes Volk zwar in einem eigenen Gebiet, doch tatsächliche Länder oder Grenzen gibt es nicht. Vereinzelt können Angehöriger der unterschiedlichen Völker also in jedem Abschnitt Spiras angetroffen werden. Neben den aufgeführten Völkern gibt es noch eine Reihe von Kreaturen, die nicht eindeutig einer Rasse zuzuorden sind, wie z.B. die vogelähnlichen Lebewesen, die man in Luca und im Macalania-Wald trifft.

  • Menschen: Sie stellen einen Großteil der Bevölkerung und sind mit drei Mannschaften beim Blitzball vertreten. Menschen leben überall in Spira, meist in kleinen Dörfern, doch auch bei den beiden großen Städten Luca und Bevelle handelt es sich um Werke von Menschenhand.
  • Al Bhed: Die Al Bhed sind ein technisch orientiertes Volk und wird aufgrund der Nutzung von verbotenen Maschina von den restlichen Völkern gemieden oder sogar gehasst. Ihr Aussehen ist überwiegend menschlich, einzig an der Al Bhed-Spirale in ihren Augen und ihrem Kleidungsstil sind zu sie von den Menschen zu unterscheiden. Ihre ursprüngliche Heimat ist die Insel Bikanel, doch nachdem ihre Stadt durch Sin zerstört wurde, verteilten sich die Al Bhed über ganz Spira und lebten im Exil. Sie sprechen ihre eigene Sprache, die der Spieler durch das Sammeln von Al Bhed-Lexika erlernen kann und sind mit den Al Bhed Psyches im Blitzball vertreten.
  • Guado: Die Guado tragen ebenfalls menschenähnliche Züge, zeichnen sich jedoch durch ihre Größe und vor allem ihre großen Hände aus. Gerade die älteren Guado hegen eine rassistische Abneigung gegenüber den anderen Völkern und verlassen ihre Heimatstadt Guadosalam nicht. Da sich dort auch das Abyssum befindet betrachten sich die Guado als dessen Hüter. Die Guado Glories vertreten dieses Volk beim Blitzball.
  • Ronso: Die großgewachsenen, löwenähnlichen Kreaturen mit blauem Fell leben auf dem Berg Gagazet und betrachten es als ihre Aufgabe, diesen heiligen Berg zu schützen. Die männlichen Ronso zeichnen sich zudem durch das große Horn auf ihrer Stirn aus. Sie verlassen den Berg nur selten und leben in keiner anderen Region Spiras, sind mit den Ronso Fangs aber ebenfalls beim Blitzball vertreten. Zudem sprechen sie nur eine recht gebrochene Variante der menschlichen Sprache.
  • Hypello: Die Hypello sind amphienartige Kreaturen mit blauer Haut, die vor allem in der Gegend um den Fluss Illuminum leben, wo sie sich um die Schnus kümmern und für die Überfahrt über den Fluss sorgen. Während sie sich im Wasser sehr flink bewegen, sind sie an Land eher plumb. Trotzdem beteiligen sie sich nicht am Blitzball.
  • Kaktoren: Kaktoren treten in Spira nicht nur als Gegner sondern auch als intelligente Rasse auf. Sie leben im Tal der Kaktoren und schützen dieses vor Eindringlingen.

Kultur Bearbeiten

Schriftzeichen Spiras

Die Schrift Spiras

Das Leben in Spira ist geprägt und überschattet durch die immerwährende Bedrohung durch Sin und die Religion Yevons, die Erlösung verspricht. Da dieser jedoch fortwährend wiedergeboren wird, ist die Welt in einer „Spirale des Todes“ gefangen. Zerstreuung bietet da fast ausschließlich der traditionelle Sport Blitzball.

Religion Bearbeiten

Der vorherrschende Glaube in Spira sind die Lehren Yevons, die vom Yevon-Orden, der seinen Hauptsitz in Bevelle hat, verbreitet werden. Ziel dieser Lehren und ihrer strengen Einhaltung ist die Erlösung von Sin, der als Strafe für begangene Sünden angesehen wird. Ein wichtiger Aspekt der Religion ist dabei der völlige Verzicht und die Verteufelung von Maschina, die als Ursprung allen Übels angesehen werden - daher hängen die Al Bhed als einziges Volk nicht diesem Glauben an. Während die grundsätzlich sehr fromme und gläubige Bevölkerung ihr Leben an den Lehren Yevons ausrichtete, machen sich die Media auf ihre Pilgerreise, die ihren Abschluss in Zanarkand mit dem Erlangen der Hohen Beschwörung findet. Diese gilt als einzige Möglichkeit, Sin zu vernichten und die Stille Zeit herbeizuführen. Auf dem Weg besucht ein Medium dabei die unterschiedlichen Yevon-Tempel, um zu den dortigen Asthra zu beten und ihre Kraft, die sich in Form beschwörbarer Wesen namens Bestia manifestiert, zu erhalten. Bei einer Asthra handelt es sich dabei um die Seele eines Menschen, die in einer Statue eingeschlossen wurde und sich nun fortwährend in einer Art Traumzustand befindet. Aus den Träumen der Asthra entstehen dabei die Bestia, die von einem Medium, das ein Gebet an die entsprechende Asthra gerichtet hat, beschworen werden können. Ein Medium, das Sin durch die Hohe Beschwörung vernichtet, trägt fortan den Titel Hohes Medium. Neben der Vernichtung Sins besteht die Aufgabe der Media auch im Durchführen der Besegnung, einem Ritual, das die Seelen von Verstorbenen besänftigt und ihnen so den Weg ins Abyssum erleichtert.

In den Tempeln halten sich Priester und Novizen des Ordens auf, die sich um die Pilger kümmern, die hier vor den Statuen der Hohen Media beten. Das Gebet entspricht dabei dem Gruß, den Blitzballspieler vor 1.000 Jahren untereinander verwendeten.

Politik Bearbeiten

Poltik und Religion sind in Spira kaum getrennt, da alles unter dem Einfluss der Yevon-Kirche steht. Das höchste politische Amt ist das des Erzprimas, welches zum Zeitpunkt der Handlung in Final Fantasy X von Yeo Mika bekleidet wird, der damit der mächtigste Mann Spiras ist. Im stehen drei weitere Primas zur Seite, die jeweils ein Volk vertreten - Wenh Kinoc für die Menschen, Kerc Ronso für die Ronso sowie Seymor Guado für die Guado. Jeder Primas ist dabei für die Belange seines Volkes zuständig, Seymor bekleidet zusätzlich noch das Amt des Hohepriesters im Tempel von Macalania und ist zudem Oberhaupt seines eigenen Volkes. Ähnliche gilt für Kerc Ronso, der bei den Ronso den Titel des Ältesten trägt und damit ihr politischer Anführer ist. Aufgrund der ständigen Bedrohung durch Sin und das Fehlen von großen Metropolen ist die generelle politische Lage jedoch entspannt, da alle bestrebt sind, Spira von seiner Geißel zu befreien.

Die Al Bhed ordnen sich zwar scheinbar den Gesetzen Spiras unter, nutzen jedoch weiterhin Maschina und organisieren sich mit Cid als Anführer weitgehend selbst.

Nach dem Fall der Yevon-Kirche gründen sich in Spira unterschiedliche Gruppierungen, die sich darum bemühen, ihre Heimat wiederaufzubauen, dabei jedoch unterschiedliche Ansätze verfolgen, was zu Spannungen in der Bevölkerung und vor allem zwischen den Generationen führt.

Sport Bearbeiten

Blitzball

Das Spielfeld wird aufgebaut

Blitzball erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit in ganz Spira und bei allen Völkern - sogar die Al Bhed sind mit ihrer eigenen Mannschaft vertreten. Während des Spiels können alle Einwohner Spiras ihre Sorgen und vor allem die Angst vor Sin sowie kulturelle Grenzen vergessen. Das jährlich in Luca stattfindende Tunier ist daher ein lang erwartetes Großereignis. Die Sportart lehnt sich dabei an verschiedene, realexistierende Ballsportarten an und wird vollständig unter Wasser gespielt. Einzig in Luca befindet sich ein Stadium, welches mit den nötigen Maschina, die in diesem Fall vom Orden geduldet werden, die Wasserkugel, in der gespielt wird, erzeugen kann. Dennoch stammen die Mannschaften aus ganz Spira.

Der Spieler kann dabei die Steuerung der Besaid Aurochs übernehmen und sich im Blitzball mit den anderen Mannschaften messen, um verschiedene Items sowie Wakkas Solariswaffe zu gewinnen.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki