Fandom

Final Fantasy Almanach

Vivi Orunitia

Weitergeleitet von Vivi

5.480Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen
Vivi Orunitia
Vivi FFIX.jpg
„Ist es überhaupt möglich, die eigene Existenz zu beweisen...?“
Portrait Vivi FFIX Portrait.jpg
Rasse Schwarzmagier
Beruf Schwarzmagier
Geburtsdatum Juli 1799
Alter 6 Monate (chronologisch)
9 Jahre (physisch)
Geburtsort Wahrscheinlich Dali
Heimat Quans Höhle
Händigkeit Rechtshänder
Fähigkeit Schwarzmagie, Sammeln
Trance Hades-Magie
Waffen Stöcke


Vivi Orunitia (jap. ビビ・オルニティア, VIVI Ornitier) ist ein spielbarer Charakter aus Final Fantasy IX. Er ist ein Schwarzmagier, der durch die ihn umgebende schwarze Aura, die leuchtenden gelben Augen und seine außerordentliche Fähigkeit zu Zaubern auffällt.

Trotz seines physischen Alters von neun Jahren quält er sich mit starkem Selbstzweifel. Aufgrund eben jener Zweifel über die Wahrhaftigkeit seiner Existenz ist sein Verhalten von großer Unsicherheit geprägt. Vivi hat außerdem starke Höhenangst und mag es nicht mit Luftschiffen zu fliegen, da ihm aufgrund der Schwankungen dabei schlecht wird. Trotzdem liebt er Windmühlen und beobachtet diese sehr gerne.

Vivi ist wissbegierig und lernt sehr gerne neue Orte und Menschen kennen. Er ist niemals unhöflich oder beleidigend, gibt anderen jedoch auch zu verstehen, wenn ihm etwas missfällt. Vivi ist ein Tierfreund und mag Mogrys sehr gerne.

Von Hauptmann Steiner wird er seit dem ersten gemeinsamen Kampf im Verwunschenen Wald Meister Vivi genannt.

Handlung Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Vivi wurde ursprünglich als Prototyp der seelenlosen Schwarzmagier erschaffen. Als solcher besitzt er ein anderes Aussehen und eine höhere Lebenserwartung, als die späteren Schwarzmagier. Auf unbekannte Weise gelingt ihm auf dem Transportwege die Flucht, indem er von einem Frachtschiff ins Meer stürzt und von Quan, einem Angehörigen des Q-Volkes, herausgefischt wird. Dieser nimmt Vivi bei sich auf und hat zunächst vor, ihn zu verspeisen. Er bemerkt jedoch, dass Vivi nicht wächst und während ihrer gemeinsamen Zeit schließt Quan den kleinen Schwarzmagier ins Herz. So lebt dieser für lange Zeit in Quans Höhle, bis sein Großvater eines Tages stirbt. Völlig auf sich allein gestellt, macht sich Vivi ins nahegelegene Treno auf und reist schließlich nach Alexandria.

Final Fantasy IX Bearbeiten

Puck mit Vivi.jpg

Vivi und Puck sehen dem Theaterstück zu

In Alexandria versucht Vivi eine Eintrittskarte zu dem Theaterstück Deine Taube möcht' ich sein einzulösen, welche sich jedoch als Fälschung herausstellt. Er begegnet anschließend dem Straßenjungen Puck, der ihm anbietet das Theaterstück besuchen zu können, sofern er dem Jungen helfe eine Leiter zu klauen. Dies gelingt beiden und so erreichen sie über die Dächer der Stadt schließlich die Bühne hinter der Burgmauer. Während des Theaterstücks inszeniert die Schauspielgruppe Tantalus im Geheimen die Entführung von Prinzessin Garnet. Diese schließt sich ihren Entführern an und flieht mit ihnen vor der Plutotruppe und Hauptmann Steiner. Letztendlich flüchten sie auf die Bühne und geben vor, dass ihr Auftritt zum Theaterstück gehöre. Als die Soldaten der Plutotruppe schließlich die Besucherreihen nach der Prinzessin absuchen, werden Vivi und Puck entdeckt und müssen fliehen. Zu seinem Schutz entzündet Vivi mit seinem Feuer-Zauber den Umhang der Prinzessin und lässt somit deren Tarnung auffliegen. In der Folge beschließt die Tantalus Alexandria auf dem schnellsten Wege mit ihrem Luftschiff zu verlassen, auf dem sich Vivi ebenfalls befindet.

Königin Brane, die Mutter der Prinzessin lässt das Luftschiff mit einem Bomber angreifen, welches deshalb über dem Verwunschenen Wald abstürzt. Vivi und Garnet werden dabei von Bord geschleudert und später von einem Pandionea angegriffen. Zidane und Steiner können das Monster zwar in die Flucht schlagen, jedoch nimmt es die Prinzessin mit und kurz darauf nimmt ein zweites Monster Vivi gefangen. Als das zweite Monster besiegt ist, versprüht es seine giftigen Sporen und infiziert Vivi und Steiner damit. Zidane bringt beide zurück zur Absturzstelle und lässt sie im Wrack der Prima Vista ausruhen. Die Tantalus verabreicht beiden ein Gegenmittel, während Zidane seinen Austritt aus der Diebesgruppe erklärt. Er bittet Vivi und Steiner schließlich, ihn zu begleiten, damit sie die Prinzessin retten können. Als sie schließlich dem Waldtyrann, Plantocerebrum, gegenüber stehen, greift Blank in das Geschehen ein und verhilft ihnen zum Sieg. Anschließend fliehen sie aus dem Wald, der sich selbst nach und nach versteinert. Blank wird dabei mitversteinert, da er Zidane so das Leben rettet. Die Gruppe beschließt die Nebelschicht zu durchdringen, um der giftigen Wirkung des Nebels zu entgehen. Dazu betreten sie die Höhle des ewigen Eises, welche auf das höher gelegene Plateau führen soll. In der Höhle verwendet Vivi seine Feuermagie, um verborgene Schätze zugängig zu machen. Kurz vor dem Ausgang schläft die gesamte Gruppe aufgrund der starken Kälte ein. Nur Zidane kann nach kurzer Zeit wieder erwachen und findet heraus, dass der Schwarze Tenor 1 für das Schneechaos in der Höhle verantwortlich ist. Als er diesen und Cillion besiegt, erwachen seine Freunde wieder aus ihrem Schlaf. Sie verlassen die Höhle und legen Rast im Dorf Dali ein.

Am nächsten Morgen bricht Vivi auf, um sich die Windmühle im Dorf anzusehen und wird kurz nach einem Gespräch mit Zidane entführt. Er wird schließlich in den Untergrund des Dorfes gebracht und in eine Kiste gesperrt. Später finden Zidane und Garnet, die sich nun zur Tarnung Lili nennt, den verängstigten Schwarzmagier und stellen fest, dass im Untergrund Schwarzmagier aus Nebel hergestellt werden. Vivi ist schockiert und fürchtet, dass er ebenso erschaffen wurde. Um nicht entdeckt zu werden, versteckt die Gruppe sich und landet schließlich in Transportfässern. Als diese später auf das Frachtschiff verladen werden sollen, wird Steiner auf die Fracht aufmerksam, woraufhin die Dorfbewohner aus Angst fliehen. Kurze Zeit danach können sich Zidane, Lili und Vivi befreien und erklären ihm, was im Untergrund vorgefallen ist. Daraufhin erscheint der Schwarze Tenor 2, um Prinzessin Garnet nach Alexandria zu bringen. Diese weigert sich und bekämpft den Gegner gemeinsam mit Vivi, Zidane und Steiner. Letztendlich entschließt die Gruppe sich das Frachtschiff zu nutzen, um ins Großherzogtum Lindblum zu gelangen, was Garnets Ziel ist.

Auf dem Oberdeck des Frachtschiffs begegnet ihnen wenig später der Schwarzer Tenor 3, der wie sein Vorgänger die Prinzessin nach Alexandria bringen will. Als die Besatzung des Luftschiffs - allesamt Schwarzmagier - Vivi vor ihm beschützen wollen, platzt dem Tenor der Kragen und lässt gewaltige Blitzmagie frei, gegen die die Schwarzmagier keine Chance haben und fügt dem Frachtschiff dabei schwere Schäden zu. Dabei zerstört er auch die Frachtbehälter mit den darin verstauten Schwarzmagiern, die leblos gen Erde fallen. Schockiert über dieses Ausmaß an Gewalt und Grausamkeit entfacht Vivi einen solch unglaublichen Zorn, dass er in den Trance-Zustand verfällt und seinen scheinbar übermächtigen Gegner mit Zidane und Steiner zum Kampf fordert, während Garnet bemüht ist, das Schiff auf Kurs zu halten. Nach einem heftigen Kampf, in dem Vivi mit seiner Hades-Magie ungeahnte Kräfte erweckt, ist der Schwarze Tenor zwar besiegt, aber noch lange nicht am Ende.

Als er das Frachtschiff verlässt, nur um kurze Zeit später mit dem Luftflitzer von Zon und Son wieder aufzutauchen, will er gerade zum nächsten Schlag ausholen, als Vivi einen letzten Feuerzauber auf ihn loslässt und dabei den Flitzer ins Schleudern bringt, woraufhin er zusammenbricht. Das hält den wahnsinnig gewordenen Tenor leider nur kurzzeitig auf, denn er setzt seine Verfolgungsjagd unbeirrt fort. Als das Frachtschiff in die Luftpassage des Südentors gerade noch einfliegen kann, wird Vivi durch den holprigen Eintritt fast von Bord geschleudert, aber Zidane kann ihn noch auffangen, wobei sie dem Schwarzen Tenor damit ein leichtes Ziel bieten, der wieder aufgeholt hat und ihnen nun den Rest geben will. Da er seine Magie aber nicht mehr völlig unter Kontrolle hat, beschädigt er dabei den Motor seines Flitzers, der kurz darauf explodiert und am Ausgangstor zerschellt, wobei die Gruppe der Explosion knapp entkommen kann. Kurz darauf erreichen sie endlich ihr Ziel Lindblum.

Dort angekommen und nach ein wenig Bettruhe sieht Vivi sich ein wenig in der Stadt um und findet in einem Geschäft eine Kuponuss. Er nimmt außerdem unfreiwillig am Jagdfestival teil, da Zidane ihn heimlich auf die Teilnehmerliste gesetzt hat. Falls Vivi gewinnt, erhält der Spieler Tetra Master-Karten als Belohnung. Nach Abschluss des Festivals erreicht ein verwundeter Soldat das Schloss und berichtet, dass das Reich Burmecia von einer Armee von Schwarzmagiern angegriffen wurde. Er erbittet militärische Unterstützung, stirbt jedoch kurz darauf. Vivi muss sofort an die Schwarzmagier aus dem Dorf Dali denken und will sich ein eigenes Bild vor Ort verschaffen, auch wenn ihn die Vorstellung vom Krieg beängstigt. Zidane und Freia, eine Drachenritterin aus Burmecia, die ebenfalls am Turnier teilgenommen hat, beschließen nach dem Festmahl anlässlich des Jagdfestivals aufzubrechen. Lili möchte die Gruppe begleiten, wird jedoch von Zidane abgewiesen. Später erhält sie unter einem Vorwand etwas Schlafkraut von Zidane, das sie in das Essen mischt. Lediglich Steiner erhält kein Schlafkraut in sein Essen, sodass er sie begleiten kann. Gemeinsam verlassen sie das Schloss.

Vivi und die restliche Gruppe wachen erst einige Zeit später auf und vermuten, dass Lili ebenfalls nach Burmecia reisen will, um dort die alexandrischen Truppen und somit die Königin von ihrem Angriff abzuhalten. Sie durchschreiten Gizarmalukes Grotte, wo sie bereits auf die ersten Schwarzmagier treffen, die sie anschließend bekämpfen. Nachdem sie auch Gizarmaluke besiegt haben, der von Zon und Son kontrolliert wurde, gelangt die Gruppe ins Königreich Burmecia. In der Hauptstadt treffen die Protagonisten auf weitere Schwarzmagier, die sich ihnen in den Weg stellen. Nach einiger Zeit begenen Vivi, Zidane und Freia Überlebende, die die Stadt verlassen wollen. Sie halten Vivi für einen feindlichen Schwarzmagier, jedoch kann Freia die Situation entschärfen. Im Königspalast gelangen die Protagonisten schließlich zu Königin Brane und ihren Waffenhändler, Kuja. Als ein burmecianischer Soldat Rache fordert, stellt sich ihm die alexandrische Generälin Beatrix gegenüber, welche er jedoch aufgrund ihrer meisterhaften Schwertkünste fürchtet. Zidane, Vivi und Freia bieten sich daher als Gegner an, um dem Soldaten die Flucht zu ermöglichen. Es stellt sich heraus, dass sie auch mit vereinten Kräften keine Chance gegen Beatrix haben. Während Könign Brane ihre Armee anweist sich nach Cleyra zu begeben, beobachtet Kuja die am Boden liegenden Protagonisten und verschwindet schließlich auf seinem Silberdrachen.

Nachdem sie wieder zu Kräften gekommen sind, folgen Vivi und seine Kameraden den alexandrischen Truppen und scheinen vor diesen den Baum zu erreichen, auf dem das Volk von Cleyra lebt. Sie klettern ihn hinauf und durchdringen den schützenden Wirbelsturm. Nach einem freundlichen Empfang, der ihnen in Cleyra bereitet wird, scheint zunächst alles friedlich. Die Burmecianer, die sich ebenfalls in der Stadt verstecken, stehen Vivi jedoch aufgrund seiner Erscheinung feindseelig gegenüber und beschimpfen ihn. Kurze Zeit darauf wird ein Kind vom Ameisenlöwen angefallen. Vivi, Zidane und Freia begeben dorthin und treffen auf Puck, der später als Prinz von Burmecia identifiziert wird. Dieser verschwindet jedoch sehr schnell wieder, da er nicht auf seinen Vater treffen möchte. Vivi läuft ihm hinterher, scheint ihn jedoch nicht mehr einholen zu können. Nach einer Audienz beim König von Burmecia wird beschlossen den schützenden Sandwirbelsturm durch ein Ritual zu verstärken. Allerdings geht der Plan nicht auf, denn der Wirbelsturm verschwindet und die alexandrischen Truppen besteigen den Baum. Zidane, Vivi und Freia klettern den Baum herunter, um die Eindringlinge aufzuhalten, jedoch bemerken sie, dass es für eine Invasion zu wenige Truppen sind und kehren eiligst wieder zur Baumkrone zurück, wo mittlerweile die Schwarzmagier per Teleportation eintreffen.

Die Gruppe um Vivi hilft den Überlebenden Burmecianern und Cleyranern indem sie zum Tempel fliehen. Als sie dort ankommen, werden sie von Schwarzmagiern eingekreist. Daraufhin taucht ein unbekannter Mann mit einem Speer auf, der die Schwarzmagier besiegt und den Flüchtlingen den Zugang zum Tempel ermöglicht. Später klärt sich auf, dass der Mann Fratley heißt und Freias verschwundener Geliebter ist, woran er sich jedoch nicht mehr erinnern kann. Auch Puck taucht wieder auf und erklärt, dass er Fratley auf seinen Reisen gefunden hat. Der Drachenritter verschwindet daraufhin wieder, genauso wie Puck. Während des allgemeinen Trubels gelingt es Beatrix in den Tempel einzubrechen und den Schatzkristall zu entwenden, der an einer Harfe angebracht wurde, um den Sandwirbelsturm zu kontrollieren. Sie verlässt den Tempel und wird von Zidane, Vivi und Freia verfolgt und herausgefordert. Doch auch bei dieser Begegnung hat die Heldengruppe nicht die Kraft Beatrix Einhalt zu gebieten. Sie verschwindet mit einem Schwarzmagier, der sie auf die Rote Rose teleportiert. Die Gruppe tut es ihr gleich und kann gerade noch rechtzeitig vor der Zerstörung Cleyras durch die Bestia Odin entkommen.

Als die Protagonisten von der bevorstehenden Hinrichtung der Prinzessin erfahren, machen sie sich per Teleporter auf den Weg, um ihre Gefährtin zu retten. Auf der Flucht aus dem Schloss Alexandria gelangen letztlich per Gargantula-Bahn ins Zinnengebirge, während Marcus, Blank, Steiner, Freia und Beatrix, die nun für die Prinzessin kämpft, der Gruppe den Rücken frei halten. Zidane, Vivi und Lili treffen im Zinnengebirge auf die Bestia Ramuh, welche Lili ihre Kraft schenken möchte, sofern es ihr möglich ist alle fünf Doppelgänger Ramuhs zu finden. Jeder der Doppelgänger erzählt ihr daraufhin ein Kapitel einer Geschichte, wobei es ihre Aufgabe ist aus den einzelnen Bruchstücken eine sinnvolle Geschichte zu formen. Die Prinzessin kann die Aufgabe lösen, jedoch erkennen Zidane und Vivi, dass Ramuh sie mit der Geschichte nicht tatsächlich testen wollte, da er Lili in jedem Falle seine Kraft gegeben hätte und die Suche ausschließlich ihr Selbstvertrauen bekräftigen sollte.

Vom Zinnengebirge aus begeben sich die drei Freunde zum nahgelegenen Schloss Lindblum und müssen mit ansehen, wie die alexandrischen Streitkräfte mittels der Bestia Athmos und weiterer Schwarzmagier auch das fortschrittliche Großherzogtum unterwerfen. Während Zidane und Lili versuchen Großherzog Cid zu finden und um eine Audienz zu bitten, verbirgt Vivi sich zunächst, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Er wird jedoch von einem Untertan Cids entdeckt und dem Großherzog, der Zidane und Lili gerade empfängt, als feindlicher Soldat vorgeführt. Cid entspannt die Situation jedoch, indem er angibt, dass Vivi ein Vertrauter ist, der sich lediglich als Schwarzmagier tarnt, um an Informationen aus den feindlichen Reihen zu gelangen. Letztlich beschließen die Protagonisten, dass es notwendig ist den Waffenhändler der Königin, Kuja, auszuschalten. Dem Großherzog ist zugetragen worden, dass Kuja auf dem Äußeren Kontinent lebt und so weist er die Gruppe an den Weg durch die Fossilienmine zu nutzen, um zum neuen Kontinent zu gelangen.

Mithilfe von Quina, den sie im Morast der Qs wieder sehen, finden sie die Fossilienmine und durchqueren sie. Dabei treffen sie auf Lani, eine Kopfgeldjägerin, die von Königin Brane angeheuert wurde, um den Schatzkristall von Lili wiederzubeschaffen und Vivi auszulöschen. Nach einem Kampf, den die Gruppe für sich entscheiden kann, zieht Lani sich vorerst zurück. In Kondeya Pata, dem Dorf der Orklinge, treffen die Protagonisten auf einen Schwarzmagier, der jedoch sofort flieht, als er sie sieht. Die Orklinge berichten daraufhin von einem Dorf, welches tief im Wald verborgen liegt. Außerdem erzählen sie, dass die "Schwarzlinge" oft nach Kondeya Pata kommen, um Handel zu treiben. Vivi bittet Zidane daraufhin dieses Dorf aufzusuchen, weshalb die Gruppe zunächst von ihrer Suche nach Kuja abweicht. In besagtem Dorf verstecken sich die Schwarzmagier zunächst vor den Besuchern und Vivi findet heraus, dass sie ganz normal gesprochen haben und nicht mehr lediglich ihren Befehl wiederholen. Nachdem Zidane, Lili, Quina und Vivi erklären, dass sie in friedlicher Absicht kommen und den Schwarzmagiern nichts antun wollen, schließen sie nach und nach Freundschaft mit den Bewohnern. Vivi unterhält sich häufig mit einem Schwarzmagier, der ihm erklärt, dass einige von ihnen bereits "stehen geblieben" sind, sich also nicht mehr bewegt haben und völlig leblos waren. Vivi versteht, dass die Lebensdauer seiner neuen Freunde stark eingeschränkt ist und Zidane und Lili vermuten, dass er möglicherweise im Dorf bleiben will. Am nächsten Tag erklärt Vivi jedoch, dass er seine Reise fortsetzen will. Er möchte sich an Kuja rächen, da dieser nur Werkzeuge zum Töten in seinen Freunden gesehen hat und außerdem wurde er gebeten Abenteuer zu erleben und später von seinen Reisen zu berichten.

Die Gruppe setzt anschließend ihre Reise fort und will sich als nächstes die heilige Stätte der Orklinge ansehen und nach Hinweisen auf Kuja untersuchen. Dabei ist es zunächst notwendig, dass sie das Ritual der Treue vollziehen, das im Grund eine Heirat darstellt. Nachdem Zidane und Lili sich haben trauen lassen, entschließen sich auch Vivi und Quina zu dieser Handlung, da sie andernfalls ihre Reise nicht fortsetzen können. Als sie das Dorf der Orklinge verlassen, begegnen sie einem Mädchen, dass in Kondeya Pata Nahrung gestohlen hat und verfolgen es. Nachdem sie sie eingeholt und aus einer prekären Situations gerettet haben, schließt sich Eiko der Gruppe an und lädt sie zu sich nach Hause ein. Vivi versteht sich anfangs nicht sonderlich gut mit Eiko, was wahrscheinlich an ihrem frechen und vorlauten Charakter liegt. Auf dem Weg dorthin stellen sie fest, dass Eiko ebenfalls Bestia beschwören kann, dies für sie jedoch normal ist.

In Madain Sari angekommen erfahren die Protagonisten, dass in dem Dorf früher mal das Volk der Esper gelebt hat, welche allesamt Bestia beschwören konnten. Während Eiko ihnen etwas mehr über Madain Sari und die Heilige Stätte berichtet, beschließt die Gruppe am nächsten Tag zu letzterem Ort aufzubrechen. Eiko schließt sich ihnen an und verspricht die Versiegelung der Heiligen Stätte aufzuheben, um das Innere untersuchen zu können. Auf der Suche nach Kuja werden Vivi und Eiko vom Seelenfänger überrascht, welcher erklärt, dass der Baum Iifars die Seelen Gaias umwandelt und dabei Nebel absondert, der zur Produktion der Schwarzmagier genutzt wird. Um die weitere Ausbreitung des Nebels zu verhindern, entschließt die Gruppe sich das Monster zu vernichten. Dieses appeliert jedoch an Vivi, dass er dadurch verhindern würde, dass weitere Schwarzmagier existieren können und ob er dies wirklich will. Erneut überkommen Vivi Zweifel, jedoch will er nicht zulassen, dass seine Freunde nur zum Kriegszweck hergestellt und somit als reine Waffen angesehen werden. Es gelingt ihnen schließlich den Seelenfänger zu besiegen und die Nebelproduktion zu unterbinden, doch noch immer fragt Vivi sich, ob die Entscheidung richtig war. In diesem Moment ist es Eiko, die die richtigen Worte findet, um ihn aufzumuntern und in seiner Entscheidung zu bekräftigen. Gemeinsam begeben sie sich zurück nach Madain Sari, um Kujas weitere Schritte abzuwarten.

Später betritt Lani Madain Sari und stiehlt zunächst den Schatz des Dorfes, anschließend nimmt sie Eiko als Geisel und fordert die Herausgabe des alexandrischen Staatsschatzes im Gegenzug für ihre Freilassung. Als die Übergabe gerade stattfinden soll, interveniert jedoch ein weiterer Kopfgeldjäger namens Rotschopf, der zeitgleich mit Lani angeheuert wurde. Es wird klar, dass Rotschopf nicht auf Lanis Seite steht und diese für ihre Methoden verachtet. Erneut ergreift die Kopfgeldjägerin gezwungenermaßen die Flucht. Daraufhin fordert Rotschopf Zidane zu einem Duell heraus ohne jedoch einen Grund dafür zu nennen. Zidane nimmt die Herausforderung an und geht schließlich auch als Sieger aus der Begegnung hervor. Während Rotschopf von Zidane fordert ihn zu töten, da er unterlegen ist, weigert sich dieser und schenkt seinem Kontrahenten das Leben, worauf dieser die Flucht ergreift. Nachdem die Situation sich wieder beruhigt hat, findet Lili heraus, dass sie ebenfalls aus Madain Sari stammt und die Erinnerungen an ihr Leben in Madain Sari kommen zurück. Am darauffolgenden Tag will die Gruppe sich wieder auf die Suche nach Kuja begeben, wobei Eiko und auch Rotschopf, der sich nun Mahagon nennt, sich der Gruppe anschließen. Letzterer tut dies, um Zidanes Beweggründe besser verstehen zu können und herauszufinden, woraus der Dieb seine Stärke schöpft.

Gemeinsam brechen sie wieder zum Baum Iifars auf und erkennen dort Kujas Silberdrachen, der auf der Baumkrone landet. Außerdem ist die alexandrische Flotte ebenfalls vor Ort eingetroffen. Es kommt zum Kampf zwischen Kuja und Königin Brane, die nun eine Gefahr in ihrem einstigen Verbündeten sieht und diesen daher auslöschen will. Die Gruppe beschließt Kuja ebenfalls das Handwerk zu legen und begibt sich auf die Baumkrone. Während Lili versucht auf Kuja einzureden seine Vorhaben aufzugeben, erblickt dieser Vivi und verspottet die Schwarzmagier als seelenlose Gefäße, die nur zu Kriegszwecken zu gebrauchen sind. Kaltblütig erklärt er, wie die Schwarzmagier hergestellt werden, was Vivi jedoch nicht hören will. Als die Gruppe beschließt Kuja zu bekämpfen, begibt dieser sich jedoch in die Reichweite Königin Branes, die mittels ihrer Kanonen und Schwarzmagier den Angriff vornimmt. Doch da sie Kuja auf diese Weise nicht auslöschen kann, beschwört sie schließlich Bahamut, der Kuja attackiert. Dies gibt Letzterem jedoch die Möglichkeit Bahamut mittels der Invincible unter seine Kontrolle zu bringen. So wendet sich die Bestia schließlich gegen ihren Beschwörer und vernichtet Branes Flotte fast gänzlich. Kuja fliegt daraufhin triumphierend auf seinem Silberdrachen davon.

Die Gruppe begibt sich kurze Zeit später zum Strand und erlebt wie die Königin in Lilis Beisein ihren Verletzungen erliegt und ihrer Tochter erzählt, dass sie ein erfülltes Leben hatte. Obwohl Vivi sie eigentlich für ihre Taten verachtet hat, kann er gegenüber Brane keinen Hass oder keine Freude empfinden. Er fühlt mit Lili, welche den Verlust ihrer Mutter stark betrauert. Mit einem verbliebenen Schiff bricht die Gruppe nach Alexandria auf, um Königin Brane zu bestatten.

In Alexandria trennt die Gruppe sich wieder, was hauptsächlich daran liegt, dass Lili nun Königin wird und somit ihr gemeinsames Abenteuer vorerst endet. Diese Tatsache betrübt auch Zidane, den Vivi aufzuheitern versucht. Gemeinsam mit der Tantalus gelingt Vivi dies schließlich und Zidane lässt sich überreden gemeinsam ins Schloss zu gehen und Lili zu besuchen. Wieder vereint beglückwünscht die Gruppe Lili zu ihrer bevorstehenden Krönung und Eiko überreicht der mittlerweile teuren Freundin zwei der vier Schatzkristalle als Zeichen ihrer Verbundenheit. Anschließend trennen sich ihre Wege erneut und die Gruppe begibt sich auf Bitten Professor Totos nach Treno, da dort gleichzeitig das alljährliche Kartenturnier stattfindet. Vivi nutzt die Gelegenheit um die Höhle seines Großvaters zu besuchen. Nach dem finalen Kartenspiel, trifft die Gruppe auf Großherzog Cid, der mit seinem neuen Luftschiff, der Hildegard II, einen Testflug nach Treno unternommen hat. Kurz darauf berichtet Eiko, dass die örtlichen Mogrys aufgebracht sind und Alexandria scheinbar in Gefahr schwebt.

Umgehend machen sich alle auf den Rückweg nach Alexandria, wofür sie das Luftschiff des Großherzogs nutzen. Aufgrund der Unausgereiftheit der Technik, ist der Flug jedoch äußerst riskant und unsanft, was vor allem Vivi aufgrund seiner Höhenangst belastet. Als sie Alexandria fast erreicht haben, wird Eiko über ihre zwei Schatzkristalle zu Lili gerufen. Sie springt von Deck und wird zu Lili hingezogen.

Kampfverhalten Bearbeiten

Gegnerartikel: Vivi (Doppelgänger).
Vivi ingame sprite.png

Ein Doppelgänger von Vivi kann vom Gegner Epitaph in Oeil Vert erzeugt werden. Sollte Vivi sich in der Gruppe befinden und ein Doppelgänger von ihm erscheint, wird dieser dafür sorgen, dass der echte Vivi mittels Todesurteil kampfunfähig gemacht wird.

Ausrüstung und AbilitysBearbeiten

Hauptartikel: Vivis Waffen.
Hauptartikel: Vivis Schwarzmagie.

Im Kampf benutzt Vivi Stöcke, allerdings sind seine physischen Angriffe vergleichsweise schwach. Seine Stärke liegt eindeutig in schwarzer Magie, das heißt offensiven Angriffszaubern. Befinden sich Vivi und Steiner gleichzeitig in der Party, kann Vivi Steiners Schwert magisch aufladen und so zum Beispiel sein reguläres Schwert kurzzeitig in ein Feuerschwert verwandeln.

Vivi hat von allen Charakteren die höchsten Standard-Magiewerte. Mit seiner Ability Sammeln kann er seine Zauberkraft zusätzlich steigern. Während er sich im Trance-Zustand befindet, kann Vivi in einer Runde zwei separate Zauber wirken. Dabei wird der Befehl Schwarzmagie zu Hades-Magie.

Weitere Auftritte Bearbeiten

Kingdom Hearts IIBearbeiten

Vivi kh2.jpg

Vivi in Kingdom Hearts II

Vivi tritt in Kingdom Hearts II in der Welt Twilight Town auf. Dort verbringt er meist seine Zeit mit Cifer und seinen Freunden Rai und Fuu, ist jedoch kein festes Mitglied von Cifers Bande. Vivi ist in diesem Spiel sehr schweigsam und unauffällig, allerdings scheint er sich für Struggle zu begeistern und trainiert daher heimlich, um bei den Turnieren möglichst erfolgreich abzuschneiden.

Im virtuellen Twilight Town geben sich zudem einige Niemande als Vivi aus und greifen Roxas an. Nachdem er sie besiegt, taucht der echte Vivi auf und wundert sich darüber, dass Roxas seinen geheimen Trainingsplatz entdeckt hat. Während eines Struggle-Turniers taucht erneut eine Kopie von Vivi auf, die sogar Cifer in die Knie zwingt. Dieser erwähnt daraufhin, dass es nicht der echte Vivi sein kann, da dieser nicht so stark ist.

Theatrhythm Final FantasyBearbeiten

CharakterentwicklungBearbeiten

AbilitysBearbeiten

Theatrhythm Final Fantasy: Curtain CallBearbeiten

CharakterentwicklungBearbeiten

AbilitysBearbeiten

Dragon Quest & Final Fantasy in Itadaki Street Special Bearbeiten

Vivi ist einer der spielbaren Charakter in Dragon Quest & Final Fantasy in Itadaki Street Special.

Musik Bearbeiten

Vivis persönliche Musik heißt Vivi's Theme und wird gleich zu Beginn der Handlung gespielt, sobald Vivi steuerbar ist. Von diesem Musikstück leiten sich Musikstücke, wie Black Mages Village und Limited Time ab.

Etymologie Bearbeiten

Vivis Name leitet sich vom lateinischen Wort vivus ab und bedeutet „lebendig“. Passenderweise sinniert Vivi während der gesamten Handlung des Spiels über das Leben und den Tod sowie deren Bedeutung, was sich auch in seinem Leitsatz wiederspiegelt.

GalerieBearbeiten

 
Artwork Vivi Amano.jpg
 
Vivi in Alexandria.jpg
 
Vivi im Trance-Zustand.gif
 
Eiko im Abspann von FFIX.jpg

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki